2. Herren

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Derbysieg gegen Wedel

Die Nachbarn trafen sich am Mittwochabend - und das Ergebnis war ein Derbysieg der Gastgeber. In der 2. Basketball-Regionalliga rang die zweite Mannschaft der Itzehoe Eagles die Reserve des SC Rist Wedel mit 64:60 nieder.

Schon das reine Resultat zeigt: Defensive war Trumpf und das Spiel nicht besonders schön, dafür aber immer spannend. Eagles-Coach Timo Völkerink lobte die Verteidigungsleistung seiner Mannschaft, die oft zwischen Manndeckung und Zone wechselte. Wedel hielt mit gewohnt aggressiver Verteidigung dagegen und machte es der Itzehoer Offensive schwer, die ohnehin nicht den besten Tag erwischt hatte, wie Völkerink feststellte.

Nur selten gelang es, die großen Spieler in Korbnähe in Szene zu setzen, die Trefferquote von außen war "nicht wirklich gut" - lediglich zwei Dreier gelangen. Ohne Leon Fertig musste der Trainer zudem darauf achten, dass seine Aufbauspieler nicht überlastet wurden. Denn deren Erfahrung und Korbgefährlichkeit wurden auf dem Feld gebraucht, und Thorben Haake (Foto, 32 Punkte) sowie Semjon Weilguny (16) trugen ihr Team wie erhofft.

Das erste Viertel sicherten sich die Eagles mit 17:11, das zweite ging mit 20:15 an die Gäste. Eng blieb es auch im dritten Abschnitt mit einem 23:22 für die Itzehoer, danach folgten nur noch wenige Punkte: Das 9:7 im letzten Viertel bedeutete den knappen Sieg für den Tabellenführer.

Der aber sei verdient gewesen, weil sein Team den etwas kompletteren Basketball gespielt habe, so Völkerink, der ein Sonderlob an die Bankspieler verteilte: “Die Jüngeren haben alle einen sehr guten Job gemacht.” Die Mannschaft stelle sich besser auf das Fehlen von Leon Fertig ein, aber: “Wir müssen für die Zukunft dahin kommen, solche Spiele frühzeitiger zu entscheiden.”

Eagles: Thorben Haake (32, 2 Dreier), Semjon Weilguny (16), Tobias Möller (9), Jöran Krüger (4), Leon Hutter (3), Joshua Adomat, Leon Bielenberg, Tjelle Dietz, Ole Friedrichs, Bennet Glimm, Bruno Stephan, Lasse Thias.

Erste Niederlage

Nun hat es auch die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles erwischt. In der 2. Basketball-Regionalliga musste das dezimierte Team von Coach Timo Völkerink die erste Niederlage einstecken: 58:67 bei der BG Hamburg-West.

Die Itzehoer mussten ohne Leon Fertig, Semjon Weilguny, Bennet Glimm und Jöran Krüger antreten. „Wir wussten vorher, dass es ein sehr schweres Spiel für uns wird“, so Völkerink. Doch seine Mannschaft startete gut und legte eine Zehn-Punkte-Führung vor. Nach dem ersten Viertel stand es 23:15.

Dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel, es entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Offensiv funktionierte bei den Eagles im zweiten Abschnitt wenig, sie kamen nur auf acht Punkte, der Gegner erzielte 22 zur 37:31-Halbzeitführung.

Das dritte Viertel gehörte wieder dem Tabellenführer aus Itzehoe, der mit einem 19:14 bis auf einen Punkt herankam. Auch die 16 Punkte für die Hamburger im letzten Viertel waren absolut im Rahmen – doch wiederum nur acht eigene Zähler waren zu wenig für die Gäste. „Uns sind gegen Ende einfach die Kräfte ausgegangen und damit die offensive Power“, sagte Völkerink, der die Niederlage aber einzuordnen wusste: „Ich kann den Jungs unter diesen Umständen keinen Vorwurf machen.“

Eagles: Thorben Haake (19, 1 Dreier), Tobias Möller (18), Joshua Adomat (7, 1 Dreier), Ole Friedrichs (7), Tjelle Dietz (4, 1 Dreier), Leon Hutter (3, 1 Dreier), Dany Kassawat, Bruno Stephan, Lasse Thias, Timo Völkerink.

 

Souverän gegen Bramfeld

Sechstes Spiel, sechster Sieg: Die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles steht weiterhin souverän an der Spitze der 2. Basketball-Regionalliga. Das 74:62 gegen den Bramfelder SV war ein hartes Stück Arbeit, gefährdet war der Sieg dabei aber nicht.

Von der ersten Sekunde an ließ Eagles-Coach Timo Völkerink sein Team aggressiv über das ganze Feld verteidigen. Das zeigte Wirkung, viele Ballgewinne waren die Folge – allerdings konnten die Gastgeber diese oft nicht in Punkte ummünzen. Aus der Distanz ging zunächst nichts, der erste Treffer war Jugendspieler Leon Bielenberg vorbehalten. Auf der anderen Seite zeigten sich die Gäste aus Hamburg gefährlich, wenn sie es schafften, ihre Angriffe zu organisieren.

Die Folge war ein knapper Rückstand für die Eagles nach dem ersten Viertel, doch sie machten unbeirrt weiter. Defensiv kontrollierten sie den Gegner fast durchgehend, in der Offensive zeichnete sich Tobias Möller mit einigen Punkten unter dem Korb aus. Das 21:14 im zweiten Abschnitt brachte die 40:33-Halbzeitführung.

Danach änderte sich das Bild wenig. Die Itzehoer waren das bessere Team, verteidigten engagiert und führten meist zweistellig, hätten aber mehr Punkte erzielen können. Bramfeld gelangen immer wieder einzelne Nadelstiche, so gingen die letzten beiden Viertel mit 19:15 und 15:12 an den Tabellenführer auf dem Weg zu einem unspektakulären, aber souveränen Sieg. Sehr positiv dabei: Völkerink verteilte die Spielzeit auf alle Akteure, auch die aus den Jugendteams – und alle fügten sich nahtlos in das Spiel der Eagles ein.

Eagles: Tobias Möller (15), Thorben Haake (10, 1 Dreier), Semjon Weilguny (10, 2 Dreier), Ole Friedrichs (8), Leon Fertig (7), Tim Bielenberg (5, 1 Dreier), Bennet Glimm (5), Joshua Adomat (4), Leon Hutter (4), Jöran Krüger (4), Lasse Thias (2), Tjelle Dietz.

 

Spitzenleistung im Spitzenspiel

Spitzenspiel in der 2. Basketball-Regionalliga bei Blau-Weiß Ellas in Hamburg. Viel Stimmung in der Halle, ein Gegner in Bestbesetzung und ein dezimierter eigener Kader: Die Voraussetzungen waren mittelmäßig für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. Doch sie löste die Aufgabe mit Bravour und bewahrte ihre weiße Weste mit einem klaren 77:52 (21:16, 19:15, 15:9, 22:12).

Die erste Mannschaft spielte gleichzeitig in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Kirchheim, deshalb fehlten mit Leon Fertig und Tobias Möller bei der Zweiten nicht nur zwei Leistungsträger, sondern auch Coach Timo Völkerink. Dennis Wesselkamp übernahm und gab den Plan für das Spiel vor: Alle sollten eng zusammenrücken und zueinander halten, über die Verteidigung sollte die Partie gewonnen werden.

Das funktionierte nahezu perfekt. „Eine Top-Leistung“, freute sich Wesselkamp. Von der ersten Minute an verteidigte sein Team über das ganze Feld, „dadurch haben wir beim Gegner sehr viele Fehler provoziert“. Die ersten fünf Minuten verliefen ausgeglichen, dann punkteten die Eagles vier Mal nacheinander von der Dreierlinie und holten sich die Führung, die sie nicht mehr hergaben.

Denn in den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels bauten die Gäste den Vorsprung mit einem 14:1-Lauf aus und ließen sich auch nicht erschüttern, als Ellas mit einem 9:0-Zwischenspurt wieder näher herankam. Nicht jeder Wurf von außen habe sein Ziel gefunden, aber die Mannschaft habe sehr gut zusammengehalten, so Wesselkamp. „Jeder Spieler hat dem anderen geholfen.“ Und gestützt auf die „super Defense“ sei auch ein sehr guter Rhythmus in der Offensive gefunden worden.

Mit 40:31 wurden die Seiten gewechselt, danach bauten die Itzehoer ihre Führung immer weiter aus. Mit ihrer Verteidigung kontrollierten sie fast durchgehend den Angriff der Hamburger, bei denen diverse frühere Eagles-Spieler aufliefen und kaum zur Geltung kamen, auch nicht Lars Kröger und Patrick Wischnewski. Alle hätten ihren Beitrag geleistet, sagte Wesselkamp und lobte den Einsatz von Joshua Adomat und Ole Friedrichs unter dem Korb ebenso wie Jöran Krüger und Bennet Glimm, die gefordert waren, als Adomat und Friedrichs in Foulprobleme gerieten.

Der Erfolg wurde gebührend gefeiert. „Jeder Spieler hat seinen Teil dazu beigetragen“, stellte der sehr zufriedene Trainer fest. „Da kann man nur ein Riesen-Lob aussprechen.“

Eagles: Thorben Haake (25, 3 Dreier), Ole Friedrichs (15), Semjon Weilguny (12, 1 Dreier), Tjelle Dietz (6, 1 Dreier), Leon Hutter (6, 1 Dreier), Jöran Krüger (6), Joshua Adomat (5, 1 Dreier), Bennet Glimm, Lasse Thias.





Sieg im Spitzenspiel

Sie legten los wie die viel zitierte Feuerwehr, dann wurde es für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles doch noch das „erwartet schwere Spitzenspiel“, so Coach Timo Völkerink. Und das mit dem besseren Ende für sein Team: Mit einem 71:69 (23:17, 16:15, 23:14, 9:23) gegen die Weser Baskets Bremen festigten die Eagles die Tabellenführung in der 2. Basketball-Regionalliga.

Die bisher ungeschlagenen Gäste seien individuell stark besetzt und würden gut gecoacht, sagte Völkerink. Die Qualität und Physis der Bremer habe seine Mannschaft gut gekontert, und das von der ersten Sekunde an: „Wir haben fokussiert und ruhig angefangen, die Würfe geduldig und gut rausgespielt.“ Auf die Zonenverteidigung des Gegners waren die Itzehoer vorbereitet, viele gute Lösungen seien gefunden worden mit einer Mischung aus Attacke Richtung Korb (Foto: Tobias Möller) und freien Würfen.

Mit vier Dreiern legten die Hausherren sogleich ein 13:0 vor, dann kamen die Gäste in die Partie, gingen aggressiver Richtung Korb und boten den Itzehoern eine Begegnung auf Augenhöhe. Bremen riss Löcher in die Eagles-Defensive und kam heran, schaffte aber die Wende nicht. Mit einem Foul in der Schlussekunde schenkten die Baskets Leon Fertig noch Freiwürfe, der beide traf zum 39:32-Halbzeitstand.

Das dritte Viertel gehörte den Gastgebern: Defensiv ließen sie kaum noch etwas zu, im Angriff lief es wieder. Knapp drei Minuten vor dem Viertelende traf Thorben Haake den Dreier zum 58:37, die Partie schien entschieden. Doch als Völkerink zu Beginn des letzten Abschnitts durchwechselte, sei ein Bruch ins Spiel gekommen, stellte er fest. „Diese Phase nehme ich auf meine Kappe.“ Die Bremer starteten einen 15:0-Lauf und kamen immer dichter heran. Erst in den letzten Minuten fingen sich die Eagles, punkteten zwar kaum, stoppten aber den Gegner erfolgreich. Trotzdem hatten die Baskets mit dem letzten Angriff die Chance auf die Verlängerung oder gar den Sieg. Das verhinderte Ole Friedrichs: Er blockte unter dem Korb den Wurf seines Kontrahenten.

Die geschlossene Teamleistung in der Defensive hob der Trainer besonders hervor – Bremen werde sicher in der Saison nicht oft unter 70 Punkten bleiben. „Es ist ein bisschen schade für uns, dass wir das Spiel nicht höher gewinnen und uns ein kleines Polster für eventuelle direkte Vergleiche erarbeiten konnten.“ Doch der Stolz überwiege, ein Start mit vier Siegen sei keine Selbsverständlichkeit. Es sei zu spüren, dass da ein Team zusammenwachse, entsprechend zufrieden ist Völkerink mit dem Saisonstart: „Ich kann den Jungs nur ein Riesen-Kompliment aussprechen.“

Eagles: Leon Fertig (20, 1 Dreier), Semjon Weilguny (16, 4 Dreier), Thorben Haake (15, 4 Dreier), Ole Friedrichs (9), Tobias Möller (6, 1 Dreier), Lasse Thias (3, 1 Dreier), Joshua Adomat (2), Bennet Glimm, Leon Hutter, Tim Bielenberg, Tjelle Dietz.

 

 


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