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1. Damen

Coach: Christian Schramm-Bünning

Zu den Trainingszeiten geht es hier.

 

Wieder knapp verloren

Gut gespielt, aber am Ende nicht belohnt: Wieder mussten die Damen der Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Regionalliga diese Erfahrung machen und eine knappe Niederlage verdauen. Beim Tabellendritten BG Hamburg-West verloren sie mit 50:52 (10:7, 20:23, 7:7, 13:15).

Schon im Hinspiel waren die Itzehoerinnen nur mit drei Punkten unterlegen, jetzt wollten sie den Spieß umdrehen. Gestützt auf die Defensive hatten sie Vorteile im ersten Viertel, kassierten aber zu Beginn des zweiten Abschnitts einen 8:0-Lauf. Das beantworteten die Eagles stark mit einem eigenen 11:0-Lauf und setzten sich, gestützt auf die Dreier von Jordis Hansen und Mariam Samojlowa, bis auf 30:23 ab. Die letzten zwei Minuten vor der Pause gehörten allerdings wieder den Gastgeberinnen. Halbzeitstand: 30:30.

Das dritte Viertel war geprägt von harter Verteidigung auf beiden Seiten und nur wenigen Punkten, vor den letzten zehn Minuten stand es immer noch unentschieden. Es wurde immer spannender, acht Mal wechselte die Führung. „In der letzten Minute zeigten wir dann Nerven von der Freiwurflinie und vergaben beide Freiwürfe zur Führung“, so Coach Christian Schramm-Bünning. Sein Team musste mit einem Foul die Uhr anhalten, die Hamburgerinnen trafen einen Freiwurf und sicherten den Sieg.

Die Eagles seien dem Tabellendritten ebenbürtig gewesen, stellte Schramm-Bünning fest. Allein die schlechte Freiwurfquote (8 von 15) habe den Unterschied gemacht. Die nun folgenden drei Wochen Pause werde das junge Team nutzen, um weiter an seiner Entwicklung und an der Coolness in den entscheidenden Phasen zu arbeiten. Eagles: Mariam Samojolowa (12, 4 Dreier), Jordis Hansen (9, 2 Dreier), Pauline Teßmer (9), Luisa Arico (6), Ella Schütt (6), Solvej Hansen (4), Giulia Arico (2), Fabienne Krüger (2), Nadine Andresen, Mirja Kama.

 

Mit viel Pech verloren

Eine unglückliche Niederlage haben die Damen der Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Regionalliga einstecken müssen. Gegen den Kieler TB verloren sie nach deutlicher Führung mit 59:61 (19:14, 15:14, 16:16, 9:17).

Die Zone eng machen und keine einfachen Körbe zulassen, das war der Plan. Er funktionierte bestens in zwei starken Vierteln gegen robuste Gegnerinnen. Mariam Samojlowa brachte mit drei Dreiern im ersten Viertel ihr Team nach vorn, das 40 Minuten lang leidenschaftlich verteidigte. Nach einem 8:0-Lauf im zweiten Abschnitt stand es 27:17, der Tabellenvierte konterte, doch zur Halbzeit sah es beim 34:28 immer noch gut aus für die Gastgeberinnen.

Es wurde noch besser. Marie Bansemer und Jordis Hansen sorgten mit Dreiern wieder für einen zweistelligen Vorsprung, in der 26. Minute stand es 48:34. In den folgenden zehn Minuten gelangen den Eagles allerdings nur zwei Körbe, die Kielerinnen holten auf und gingen in Führung. Dabei durften sie immer wieder an die Freiwurflinie, insgesamt 30 Mal. Seine eigene Mannschaft dagegen habe trotz der körperbetonten Spielweise des KTB nur drei Freiwürfe erhalten, stellte der Itzehoer Coach Christian Schramm-Bünning angefressen fest. 

Vier Minuten vor Schluss stand es 57:52 für die Gäste, aber die Itzehoerinnen bäumten sich auf. Samira Kama (Foto) und Pauline Teßmer trafen, dann versenkte Samira Kama einen Dreier – die Führung. Kiel glich aus, dann hätten sich die Schiedsrichter den entscheidenden Fehlpfiff geleistet, so Schramm-Bünning: Ballgewinn der Eagles, der einfache Korb wurde mit Foul verhindert. Doch statt des fälligen unsportlichen Fouls mit zwei Freiwürfen und Ballbesitz gab es nur Einwurf für die Gastgeberinnen. Ihre letzten Versuche gingen daneben, KTB traf zwei Freiwürfe zum Sieg.

Das jüngste Team der Liga mit einem Durchschnittsalter von knapp 17 Jahren hätte den Sieg verdient gehabt, sagte Schramm-Bünning. „Schade, dass sie nicht belohnt wurden für ihr tolles Spiel.“

Eagles: Mariam Samojlowa (18, 3 Dreier), Samira Kama (15, 1 Dreier), Jordis Hansen (7, 1 Dreier), Marie Bansemer (5, 1 Dreier), Solvej Hansen (4), Luisa Arico (4), Pauline Teßmer (4), Nadine Andresen (2), Fabienne Krüger, Giulia Arico, Leni Schramm-Bünning, Ella Schütt.

Dicht am Auswärtssieg

Ein harter Kampf und knapp verloren – so lief es im Hinspiel der Damen der Itzehoe Eagles gegen die SG Harburg Baskets. Das wiederholte sich im Rückspiel: Die Hamburgerinnen gewannen die Partie der 2. Basketball-Regionalliga mit 77:72 (17:15, 19:9, 19:28, 22:20).

Gut eingestellt auf ihre Gegnerinnen starteten die Eagles ins Spiel, das zunächst ausgeglichen verlief. Die Gäste hatten kein Glück bei den Würfen von außen und trafen überhaupt nur drei Dreier in der Begegnung. Dafür zogen sie energisch und erfolgreich zum Korb. Im zweiten Viertel folgte allerdings ein kleiner Einbruch, die deutlich erfahreneren Baskets trafen gut und setzten sich zur Pause auf 36:24 ab.

In der Kabine erinnerte Coach Christian Schramm-Bünning sein Team an die Stärke der Verteidigung über das ganze Feld, die Itzehoerinnen kamen mit viel Feuer aus der Kabine. In der Offensive ging Samira Kama voran, die immer wieder leidenschaftlich zum Korb zog und 14 ihrer 27 Punkte im dritten Viertel erzielte.

Im letzten Abschnitt schafften die Eagles die Führung: 63:59 stand es in der 34. Minute, zwei Minuten vor Schluss 70:69. Es folgten unglückliche Fouls, die mit Freiwürfen bestraft wurden, so sicherten sich die Gastgeberinnen doch noch den Sieg. „Die Mädels haben leidenschaftlich gekämpft, und wenn wir diese Intensität über vier Viertel zeigen, werden wir solche knappen Spiele in Zukunft gewinnen“, sagte Schramm-Bünning. „Wir haben sechs Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz und kommen unserem Ziel, als Aufsteiger die Liga zu halten, immer näher.“

Eagles: Samira Kama (27), Jordis Hansen (15, 1 Dreier), Pauline Teßmer (8), Mariam Samojlowa (6, 2 Dreier), Leni Schramm-Bünning (6), Nadine Andresen (4), Luisa Arico (2), Solvej Hansen (2), Fabienne Krüger (2), Giulia Arico, Nicole Schramm-Bünning, Ella Schütt.