66 Punkte Vorsprung

Es war ein leichter Aufgalopp im neuen Jahr für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles: Der Tabellenführer der 2. Basketball-Regionalliga fertigte das Schlusslicht TSV Kronshagen ab mit einem 106:40 (21:11, 24:8, 36:7, 25:14).

Die Gastgeber konnten nicht in Bestbesetzung antreten, die Kronshagener auch nicht. Fast von Beginn an war das junge Team des TSV überfordert, nur bis zum 14:11 aus Itzehoer Sicht konnte es noch mithalten. Es folgte ein 15:2-Lauf der Eagles, und kurz darauf kam es noch schlimmer für den in allen Belangen unterlegenen Gegner: Bis in das Schlussviertel hinein überrannte der Spitzenreiter die Gäste mit 50:6.

„Defensiv hat die gesamte Mannschaft eine sehr starke Leistung gezeigt“, sagte Coach Timo Völkerink. Offensiv hätten insbesondere Leon Fertig (Foto) und Thorben Haake nach Belieben und teils spektakulär aufspielen können. Beispiel: Mit der Pausensirene traf Haake einen Dreier zum 45:19 und eröffnete die zweite Hälfte mit dem nächsten Treffer aus der Distanz. Fertig ließ sich nicht bitten und legte sofort die nächsten Dreier nach.

Am Ende hatten alle gepunktet: „Eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Völkerink. „Trotz einiger Ausfälle haben wir keinen Zweifel daran gelassen, dass wir zurecht dort oben dabei sind.“

Eagles: Leon Fertig (28, 3 Dreier), Thorben Haake (24, 6 Dreier), Tobias Möller (15), Semjon Weilguny (13, 1 Dreier), Leon Hutter (7, 1 Dreier), Marlon Broders (6, 1 Dreier), Jöran Krüger (6), Bennet Glimm (3), Tjelle Dietz (2), Ragnar Menzel (2).

Foto: Reiner Stöter, Norddeutsche Rundschau

 

Überlegener Auftritt

In jeder Beziehung überlegen – so präsentierte sich die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles in ihrem letzten Auftritt des Jahres. Der Tabellenführer der 2. Basketball-Regionalliga ließ den Gästen von TuRa Harksheide keine Chance beim 78:54 (24:14, 19:17, 19:2, 16:21).

Zwar konnte Eagles-Coach Timo Völkerink nach einigen Ausfällen nur acht Spieler aufbieten, dennoch ließ er seine Mannschaft sofort druckvoll verteidigen. Das zeigte Wirkung, die im Tabellenkeller stehenden Niedersachsen kamen nur selten zu guten Würfen. Auf der anderen Seite lief die Itzehoer Offensive, sodass die Führung schon nach dem ersten Viertel zweistellig war. Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichener, einige gelungene Einzelaktionen brachten Harksheide etwas näher heran. Doch dank besserer Spielanlage und einiger Treffer von außen blieben die Eagles sicher vorn bis zum 43:31-Halbzeitstand.

Nach der Pause brach das Unheil über die Gäste herein. Nun fanden sie überhaupt keine Lösungen mehr gegen die Itzehoer Defensive, die im dritten Viertel nur zwei Punkte zuließ. Vorne wechselten zwar Licht und Schatten, aber Treffer von Leon Hutter (Foto), Semjon Weilguny und Thorben Haake von der Dreierlinie sowie die Dominanz von Tobias Möller unter dem Korb sorgten für die frühe Entscheidung. Danach ließ die Wurfsicherheit der Eagles nach, während die Quote bei Harksheide besser wurde – so schrumpfte die Führung, aber nie in einen gefährlichen Bereich. Und mit einer konzentrierteren Schlussphase baute der Tabellenführer den Vorsprung wieder leistungsgerecht aus.

Eagles: Semjon Weilguny (25, 7 Dreier), Tobias Möller (17), Thorben Haake (15, 4 Dreier), Leon Hutter (8, 2 Dreier), Ole Friedrichs (6), Bennet Glimm (4), Joshua Adomat (3), Leon Bielenberg.

 

 

Erste Niederlage

Nun hat es auch die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles erwischt. In der 2. Basketball-Regionalliga musste das dezimierte Team von Coach Timo Völkerink die erste Niederlage einstecken: 58:67 bei der BG Hamburg-West.

Die Itzehoer mussten ohne Leon Fertig, Semjon Weilguny, Bennet Glimm und Jöran Krüger antreten. „Wir wussten vorher, dass es ein sehr schweres Spiel für uns wird“, so Völkerink. Doch seine Mannschaft startete gut und legte eine Zehn-Punkte-Führung vor. Nach dem ersten Viertel stand es 23:15.

Dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel, es entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Offensiv funktionierte bei den Eagles im zweiten Abschnitt wenig, sie kamen nur auf acht Punkte, der Gegner erzielte 22 zur 37:31-Halbzeitführung.

Das dritte Viertel gehörte wieder dem Tabellenführer aus Itzehoe, der mit einem 19:14 bis auf einen Punkt herankam. Auch die 16 Punkte für die Hamburger im letzten Viertel waren absolut im Rahmen – doch wiederum nur acht eigene Zähler waren zu wenig für die Gäste. „Uns sind gegen Ende einfach die Kräfte ausgegangen und damit die offensive Power“, sagte Völkerink, der die Niederlage aber einzuordnen wusste: „Ich kann den Jungs unter diesen Umständen keinen Vorwurf machen.“

Eagles: Thorben Haake (19, 1 Dreier), Tobias Möller (18), Joshua Adomat (7, 1 Dreier), Ole Friedrichs (7), Tjelle Dietz (4, 1 Dreier), Leon Hutter (3, 1 Dreier), Dany Kassawat, Bruno Stephan, Lasse Thias, Timo Völkerink.

 

Sicherer Sieg dank Defense

"Ein verdienter Start-Ziel-Sieg.” Coach Timo Völkerink sah keine überragende Vorstellung der zweiten Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles, aber einen ungefährdeten Erfolg: Bei der BG Halstenbek-Pinneberg gewann der Tabellenführer der 2. Basketball-Regionalliga mit 69:58 (17:13, 24:15, 13:16, 15:14).

Wieder einmal war es die Verteidigung der Itzehoer, die den Unterschied machte: “Wir haben das Spiel defensiv zu jeder Zeit im Griff gehabt”, sagte Völkerink. Allein die Tatsache, dass die Gäste im Angriff nicht ihren besten Tag hatten, verhinderte einen höheren Erfolg. “Speziell von außen waren wir nicht so treffsicher”, stellte der Trainer fest. Doch die großen Spieler, besonders Tobias Möller (Foto), hätten für das Team viele zweite oder dritte Chancen erarbeitet, die dann genutzt wurden. In der Rückrunde werde es nun darum gehen, die Tabellenführung zu verteidigen. 

Eagles: Tobias Möller (22), Thorben Haake (18, 3 Dreier), Semjon Weilguny (9, 1 Dreier), Leon Hutter (8, 2 Dreier), Ole Friedrichs (7), Jöran Krüger (5), Joshua Adomat, Leon Bielenberg, Bennet Glimm, Ragnar Menzel, Lasse Thias.

Souverän gegen Bramfeld

Sechstes Spiel, sechster Sieg: Die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles steht weiterhin souverän an der Spitze der 2. Basketball-Regionalliga. Das 74:62 gegen den Bramfelder SV war ein hartes Stück Arbeit, gefährdet war der Sieg dabei aber nicht.

Von der ersten Sekunde an ließ Eagles-Coach Timo Völkerink sein Team aggressiv über das ganze Feld verteidigen. Das zeigte Wirkung, viele Ballgewinne waren die Folge – allerdings konnten die Gastgeber diese oft nicht in Punkte ummünzen. Aus der Distanz ging zunächst nichts, der erste Treffer war Jugendspieler Leon Bielenberg vorbehalten. Auf der anderen Seite zeigten sich die Gäste aus Hamburg gefährlich, wenn sie es schafften, ihre Angriffe zu organisieren.

Die Folge war ein knapper Rückstand für die Eagles nach dem ersten Viertel, doch sie machten unbeirrt weiter. Defensiv kontrollierten sie den Gegner fast durchgehend, in der Offensive zeichnete sich Tobias Möller mit einigen Punkten unter dem Korb aus. Das 21:14 im zweiten Abschnitt brachte die 40:33-Halbzeitführung.

Danach änderte sich das Bild wenig. Die Itzehoer waren das bessere Team, verteidigten engagiert und führten meist zweistellig, hätten aber mehr Punkte erzielen können. Bramfeld gelangen immer wieder einzelne Nadelstiche, so gingen die letzten beiden Viertel mit 19:15 und 15:12 an den Tabellenführer auf dem Weg zu einem unspektakulären, aber souveränen Sieg. Sehr positiv dabei: Völkerink verteilte die Spielzeit auf alle Akteure, auch die aus den Jugendteams – und alle fügten sich nahtlos in das Spiel der Eagles ein.

Eagles: Tobias Möller (15), Thorben Haake (10, 1 Dreier), Semjon Weilguny (10, 2 Dreier), Ole Friedrichs (8), Leon Fertig (7), Tim Bielenberg (5, 1 Dreier), Bennet Glimm (5), Joshua Adomat (4), Leon Hutter (4), Jöran Krüger (4), Lasse Thias (2), Tjelle Dietz.

 

Derbysieg gegen Wedel

Die Nachbarn trafen sich am Mittwochabend - und das Ergebnis war ein Derbysieg der Gastgeber. In der 2. Basketball-Regionalliga rang die zweite Mannschaft der Itzehoe Eagles die Reserve des SC Rist Wedel mit 64:60 nieder.

Schon das reine Resultat zeigt: Defensive war Trumpf und das Spiel nicht besonders schön, dafür aber immer spannend. Eagles-Coach Timo Völkerink lobte die Verteidigungsleistung seiner Mannschaft, die oft zwischen Manndeckung und Zone wechselte. Wedel hielt mit gewohnt aggressiver Verteidigung dagegen und machte es der Itzehoer Offensive schwer, die ohnehin nicht den besten Tag erwischt hatte, wie Völkerink feststellte.

Nur selten gelang es, die großen Spieler in Korbnähe in Szene zu setzen, die Trefferquote von außen war "nicht wirklich gut" - lediglich zwei Dreier gelangen. Ohne Leon Fertig musste der Trainer zudem darauf achten, dass seine Aufbauspieler nicht überlastet wurden. Denn deren Erfahrung und Korbgefährlichkeit wurden auf dem Feld gebraucht, und Thorben Haake (Foto, 32 Punkte) sowie Semjon Weilguny (16) trugen ihr Team wie erhofft.

Das erste Viertel sicherten sich die Eagles mit 17:11, das zweite ging mit 20:15 an die Gäste. Eng blieb es auch im dritten Abschnitt mit einem 23:22 für die Itzehoer, danach folgten nur noch wenige Punkte: Das 9:7 im letzten Viertel bedeutete den knappen Sieg für den Tabellenführer.

Der aber sei verdient gewesen, weil sein Team den etwas kompletteren Basketball gespielt habe, so Völkerink, der ein Sonderlob an die Bankspieler verteilte: “Die Jüngeren haben alle einen sehr guten Job gemacht.” Die Mannschaft stelle sich besser auf das Fehlen von Leon Fertig ein, aber: “Wir müssen für die Zukunft dahin kommen, solche Spiele frühzeitiger zu entscheiden.”

Eagles: Thorben Haake (32, 2 Dreier), Semjon Weilguny (16), Tobias Möller (9), Jöran Krüger (4), Leon Hutter (3), Joshua Adomat, Leon Bielenberg, Tjelle Dietz, Ole Friedrichs, Bennet Glimm, Bruno Stephan, Lasse Thias.

Spitzenleistung im Spitzenspiel

Spitzenspiel in der 2. Basketball-Regionalliga bei Blau-Weiß Ellas in Hamburg. Viel Stimmung in der Halle, ein Gegner in Bestbesetzung und ein dezimierter eigener Kader: Die Voraussetzungen waren mittelmäßig für die zweite Herrenmannschaft der Itzehoe Eagles. Doch sie löste die Aufgabe mit Bravour und bewahrte ihre weiße Weste mit einem klaren 77:52 (21:16, 19:15, 15:9, 22:12).

Die erste Mannschaft spielte gleichzeitig in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Kirchheim, deshalb fehlten mit Leon Fertig und Tobias Möller bei der Zweiten nicht nur zwei Leistungsträger, sondern auch Coach Timo Völkerink. Dennis Wesselkamp übernahm und gab den Plan für das Spiel vor: Alle sollten eng zusammenrücken und zueinander halten, über die Verteidigung sollte die Partie gewonnen werden.

Das funktionierte nahezu perfekt. „Eine Top-Leistung“, freute sich Wesselkamp. Von der ersten Minute an verteidigte sein Team über das ganze Feld, „dadurch haben wir beim Gegner sehr viele Fehler provoziert“. Die ersten fünf Minuten verliefen ausgeglichen, dann punkteten die Eagles vier Mal nacheinander von der Dreierlinie und holten sich die Führung, die sie nicht mehr hergaben.

Denn in den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels bauten die Gäste den Vorsprung mit einem 14:1-Lauf aus und ließen sich auch nicht erschüttern, als Ellas mit einem 9:0-Zwischenspurt wieder näher herankam. Nicht jeder Wurf von außen habe sein Ziel gefunden, aber die Mannschaft habe sehr gut zusammengehalten, so Wesselkamp. „Jeder Spieler hat dem anderen geholfen.“ Und gestützt auf die „super Defense“ sei auch ein sehr guter Rhythmus in der Offensive gefunden worden.

Mit 40:31 wurden die Seiten gewechselt, danach bauten die Itzehoer ihre Führung immer weiter aus. Mit ihrer Verteidigung kontrollierten sie fast durchgehend den Angriff der Hamburger, bei denen diverse frühere Eagles-Spieler aufliefen und kaum zur Geltung kamen, auch nicht Lars Kröger und Patrick Wischnewski. Alle hätten ihren Beitrag geleistet, sagte Wesselkamp und lobte den Einsatz von Joshua Adomat und Ole Friedrichs unter dem Korb ebenso wie Jöran Krüger und Bennet Glimm, die gefordert waren, als Adomat und Friedrichs in Foulprobleme gerieten.

Der Erfolg wurde gebührend gefeiert. „Jeder Spieler hat seinen Teil dazu beigetragen“, stellte der sehr zufriedene Trainer fest. „Da kann man nur ein Riesen-Lob aussprechen.“

Eagles: Thorben Haake (25, 3 Dreier), Ole Friedrichs (15), Semjon Weilguny (12, 1 Dreier), Tjelle Dietz (6, 1 Dreier), Leon Hutter (6, 1 Dreier), Jöran Krüger (6), Joshua Adomat (5, 1 Dreier), Bennet Glimm, Lasse Thias.






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