So ein leckeres Camp!

Grün, gelb, rot – es gibt Smoothies in drei Farben. Was sie wohl enthalten? Julian van Delen von der Novitas BKK hat einen Tipp: „Schokolade ist nicht drin – aber sie sind total lecker.“

Davon überzeugen sich die Kinder aus dem Stadtwerke-Camp selbst und greifen gern zu, als Nele Wilhelm und Kristina Nalimov (Foto oben) die Becher voll machen. Eben noch sind die Jungen und Mädchen über das Feld gedüst, jetzt ist Basketball-Pause.

Momente wie dieser freuen Kim Lebowski besonders: Das Camp sei eine „rundum gelungene Sache“ mit viel Abwechslung, sagt die Nachwuchskoordinatorin der Itzehoe Eagles. Mit großem Trainer- und Helferteam geht es bei dem Ferienangebot nicht nur um Basketball, sondern  auch um Yoga und gute Ernährung. Und die Kinder wissen Bescheid: Smoothies gibt es zwar auch im Supermarkt, aber eben anders. Zucker sei drin, sagen sie auf van Delens Frage, außerdem seien sie in Plastik verpackt.

Drei Tage Camp gehen für mehr als 40 Teilnehmer schnell vorbei. Für viele sind es lange Tage dank der Übernachtung im Hüttendorf der Stadtwerke im Schwimmzentrum, wo auch noch abends im Wasser getobt werden kann. Semin (10) hat wieder einmal seinen Spaß gehabt: Im Camp könne man Freunde finden, „es sind alle nett“.

Auftakt im Stadtwerke-Camp

Der erste Montag in den Herbstferien - Ausschlafen ist etwas für die anderen. Rund 40 Kinder und Jugendliche kommen lieber ins Sportzentrum am Lehmwohld: Das Stadtwerke-Camp der Itzehoe Eagles in den Herbstferien hat begonnen.

Nach der Registrierung und dem Abliefern des Gepäcks für diejenigen, die im Hüttendorf im Schwimmzentrum übernachten, geht es in die Halle. Die Teilnehmer erhalten ihre Camp-Shirts und dann wird gelächelt: Camp-Foto mit dem scheidenden Stadtwerke-Chef Gregor Gülpen und individuelle Fotos. Dafür sind aus dem Zweitliga-Team Andrija Matic, Lucien Schmikale, Tobias Möller und Leon Fertig gekommen, Letzterer gehört gleichzeitig zum großen Trainer- und Betreuerteam von Eagles-Nachwuchskoordinatorin Kim Lebowski.

Dann geht es los. Die einen machen zuerst Yoga, die anderen sind sofort voll am Ball. Und das nun drei Tage lang.

Training im Online-Camp

Nur die Füße sind zu sehen. Aber auf sie kommt es auch an: Paul Kaiser, FSJler bei den Itzehoe Eagles, läuft und hüpft über Socken, die auf dem Fußboden liegen – eine improvisierte Koordinationsleiter, denn wer hat schon eine richtige zu Hause zum Trainieren? Diverse Kinder laufen und hüpfen mit. Zu sehen ist das auf dem Bildschirm, denn das Stadtwerke-Ostercamp der Itzehoe Eagles findet wegen der Pandemie nur online statt.

35 Teilnehmer haben sich angemeldet, das heißt: „Wir haben 35 Stadtwerke-Pakete verteilt“, sagt Eagles-Nachwuchskoordinatorin Kim Lebowski. Darin unter anderem: Eagles-Magazine, Autogrammkarten des Zweitliga-Teams – und ein Basketball für jeden Teilnehmer, gesponsert von den Stadtwerken Itzehoe. Die Überraschung war groß, als die Pakete verteilt wurden, wie eine Mutter berichtet: „Tolle Aktion!“

Die Videos mit den Challenges für die Sportler wurden auf Instagram im Kanal des Eagles-Nachwuchsprogramms Assist veröffentlicht. Der erste Auftritt gehörte den Eagles-Spielern Alieu Ceesay und Erik Nyberg mit Übungen zum Ballgefühl: Um den Kopf kreisen lassen, dann um die Hüfte, später hochwerfen und drei Mal klatschen, durch die Beine dribbeln, schließlich den Ball hochwerfen, hinsetzen und fangen. Nyberg machte vor, Ceesay erläuterte: „Die Herausforderung für euch ist, diese acht Übungen zu schaffen, ohne den Ball zu verlieren.“

Die zweite Challenge übernahmen die Jugendspielerinnen und Trainerinnen Enna Dilschmann und Solvej Hansen. Klare Ansage: „Schnappt euch euren Ball und ab nach draußen!“ Es ging ums Werfen – und auch von dieser Challenge konnten die Teilnehmer eigene Videos schicken, um zu zeigen, dass sie mitgemacht hatten.

Hinzu kam Online-Training per Videokonferenz mit Übungen, aber auch Quiz. Neben den Coaches waren auch Zweitliga-Spieler dabei, alle hätten sich sehr gut engagiert, sagt Kim Lebowski. Auch für die Trainer sei es schön gewesen, etwas zusammen machen zu können, wenn auch nur digital. Alles funktionierte gut, aber: „Es ist natürlich nichts im Vergleich zu einem richtigen Basketball-Camp.“

Letztlich gilt, was Eagles-Cheftrainer Patrick Elzie im zweiten Online-Training sagte: Alle freuten sich darauf, hoffentlich bald wieder in der Halle sein zu können. Und so lange das nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist, heißt es für die jungen Sportler: Rausgehen und aktiv sein, es müsse nicht unbedingt Basketball sein. Oder noch kürzer: „Bewegt euch!“

Camp: Schnell anmelden!

Jetzt wird es Zeit: Nur noch bis Dienstag, 28. September, sind Anmeldungen möglich für das Stadtwerke-Camp in den Herbstferien. Es findet von Montag bis Mittwoch, 4. bis 6. Oktober, täglich von 9 bis 17 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld statt für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 15 Jahren, Anfänger und Fortgeschrittene. Das Programm ist breit angelegt von Basketball über Ernährungstipps bis zu Yoga und Besuchen von Profis aus dem Zweitliga-Team der Eagles. Auch die Übernachtung im Hüttendorf der Stadtwerke im Schwimmzentrum ist wieder möglich, natürlich mit Schwimmbad-Nutzung.

Die Kosten für das Camp betragen 90 Euro, mit Übernachtung 110 Euro. Für Geschwisterkinder gibt es 15 Euro Rabatt.

Schnell den Platz sichern! Zur Anmeldung geht es hier.

Virtuelles Stadtwerke-Camp

In den Osterferien wird trainiert – mehrere Tage lang, intensiv und mit viel Spaß. So ist es normalerweise. Aber wie schon vor einem Jahr verhindert die Corona-Pandemie das Stadtwerke-Basketball-Camp in den Osterferien. Doch die Stadtwerke Itzehoe und die Itzehoe Eagles haben sich eine Alternative überlegt.

„Es gab keine andere Möglichkeit als die Absage“, bedauert Silvia Schnegulau, Marketingleiterin der Stadtwerke Itzehoe (auf dem Foto mit Eagles-Headcoach Patrick Elzie). Das Stadtwerke-Camp in den Herbstferien habe zwar gezeigt, dass das Angebot auch unter Corona-Bedingungen funktioniere, sagt Kim Lebowski, Nachwuchskoordinatorin der Itzehoe Eagles. „Aber aktuell sind wir erst einmal froh, dass überhaupt wieder Kinder – wenn auch nur sehr wenige gleichzeitig – in die Halle dürfen. Ein Camp, wie wir es uns wünschen und den Teilnehmern bieten wollen, ist leider nicht machbar.“

Trotzdem wollen die Organisatoren mit dem Camp in Erinnerung bleiben und junge Menschen in Bewegung bringen, wie Silvia Schnegulau sagt. „Dafür haben wir uns das Stadtwerke-Online-Camp ausgedacht.“ Es läuft nicht geballt an drei Tagen, sondern auf beide Ferienwochen verteilt: Per Video werden dienstags auf der Assist-Webseite der Stadtwerke sowie in sozialen Netzwerken Challenges für die Teilnehmer veröffentlicht, die die Eagles-Coaches entwickeln. Zum Auftakt gibt es bereits am Oster-Wochenende ein Video mit einer Familien-Challenge.

Die angemeldeten Camper können in eigenen Videos zeigen, wie sie die Aufgaben bewältigen. Von den Trainern gibt es donnerstags in Online-Treffen ein Feedback, auch mit den Zweitliga-Spielern der Eagles werden die Teilnehmer direkten Kontakt haben: „Das ist das, wovon das Camp lebt“, sagt Silvia Schnegulau. Aber jede andere Interessierte könne auch ohne Anmeldung bei den Challenges mitmachen, betont Kim Lebowski.

Die Anmeldung zu dem Stadtwerke-Camp der besonderen Art ist kostenlos und lohnt sich in jedem Fall: „Für jeden angemeldeten Teilnehmer aus dem Kreis Steinburg gibt es vorab ein Camp-Paket mit Ball – schließlich sollen die Übungen nicht am Fehlen eines Balls scheitern“, so Silvia Schnegulau.

Für das gewohnte Camp gelten alle Hoffnungen dem Herbst. „Wenn hoffentlich alle wie versprochen geimpft sind, sollte dem Stadtwerke-Camp in den Herbstferien nichts im Wege stehen“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Gregor Gülpen. „Wir werden dafür ein besonders großes Programm planen.“ Und Basketball-Angebote wird es auch vorher schon in den Sommerferien geben, wie Kim Lebowski sagt: „Wir beteiligen uns natürlich wieder am Ferienprogramm der Stadt.“

Alle weiteren Infos und Anmeldung hier.

Herbstcamp im Oktober

Basketball pur! Besser können Herbstferien doch nicht beginnen. Das Stadtwerke-Camp der Itzehoe Eagles findet von Montag bis Mittwoch, 4. bis 6. Oktober, im Sportzentrum am Lehmwohld statt. 

 Es richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 15 Jahren, Anfänger und Fortgeschrittene. Trainiert wird täglich von 9 bis 17 Uhr mit einem Team unter Leitung von Eagles-Nachwuchskoordinatorin Kim Lebowski, es geht natürlich vor allem um Basketball, aber auch um andere Themen wie Ernährung. Fester Bestandteil sind wie immer Besuche von Profis aus dem Zweitliga-Team der Eagles. Und auch die Übernachtung im Hüttendorf der Stadtwerke im Schwimmzentrum ist wieder möglich, natürlich mit Schwimmbad-Nutzung.

Die Kosten für das Camp betragen 90 Euro, mit Übernachtung 110 Euro. Für Geschwisterkinder gibt es 15 Euro Rabatt.

Schnell den Platz sichern! Zur Anmeldung geht es hier.

Mambas und Ballerinas

Nach drei langen Tagen gingen sie erschöpft nach Hause – die Baby Mambas ebenso wie die Panthers, die Eagles ebenso wie die Ballerinas. Gut, dass noch einige Tage Ferien sind, die Teilnehmer des Stadtwerke-Camps der Itzehoe Eagles können etwas Erholung gut gebrauchen.

60 Kinder und Jugendliche – sogar aus Bremen und Berlin – waren dabei im Sportzentrum am Lehmwohld, die größte Gruppe stellten dabei die Sechs- bis Zehnjährigen – die Baby Mambas. „Vor allem bei den Kleinen waren ganz viele dabei, die nicht im Verein sind“, sagte Kim Lebowski, Nachwuchskoordinatorin bei den Eagles und Camp-Organisatorin. Die intensive Arbeit in den Grundschulen zeigt Wirkung.

Drei Coaches kümmerten sich um die Baby Mambas, alle haben bereits bei Kim Lebowski eine Fortbildung als Minitrainer absolviert. Auch die anderen drei Gruppen hatten mindestens zwei Coaches aus dem Stab der Eagles. Für das Training blieben die jeweiligen Gruppen während des gesamten Stadtwerke-Camps unter sich, eine der vielen Corona-Regeln, die zu beachten waren. Die Hallen waren abgetrennt – und dabei wurde auch das Problem gelöst, dass es in einem Drittel keine Basketballkörbe gibt. Dafür erwies sich eine der unteren Hallen im Sportzentrum als idealer Essraum zur Mittagszeit.

Dort ging es auch um ein zentrales Thema abseits vom Basketball: Infos zu gesunder Ernährung in Kooperation mit der Novitas BKK. Auch Yoga baute Kim Lebowski ein, „alle haben gut mitgemacht“. Deutlich lebhafter ging es für viele nach Camp-Feierabend weiter: Schließlich durften sie vor der Übernachtung im Hüttendorf ins Schwimmzentrum. Fazit: Ein schönes Camp – erst recht nach der erzwungenen Absage im April.


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