W12 siegt klar

Der Auftakt war noch schwierig. Beim TSV Klausdorf lag die weibliche U12 der Itzehoe Eagles zunächst mit 0:4 zurück. In der Offensive lief es anfangs noch nicht rund, oft brauchten die Eagles-Mädchen mehrere Versuchen, um nach Offensivrebound zum Korberfolg zu kommen. Doch mit höherer Intensität in der Defensive kamen die Gäste ins Spiel und holten sich die Führung, die immer weiter wuchs. Viele Schnellangriffe führten zur 61:10-Halbzeitführung. Engagiert kamen die Klausdorferinnen aus der Kabine und erzielten einige Körbe, doch die Eagles blieben konzentriert und hielten dagegen, während die Spielzeit gut aufgeteilt wurde. Teils zeigten sie sehr schöne Spielzüge und siegten deutlich mit 96:31. 
Eagles: Luisa 25, Samira 16, Leni 15, Giulia 14, Janne 7, Mieke 4, Lotta 4, Philine 4, Alla 2, Elli.

W12 schlägt Einfeld

Das war eine klare Sache für die W12 der Itzehoe Eagles: Gegen TS Einfeld gewann sie mit 77:51. Damit fügten die Eagles-Mädchen den Einfelderinnen die zweite Saisonniederlage zu, bei den Eagles steht eine Niederlage zu Buche. Die allerdings kam am grünen Tisch zustande durch einen Wertungsentscheid, verursacht durch einige Verwirrung um eine Spielverlegung. Einmal noch treffen die beiden Teams in dieser Saison aufeinander, dann fällt die Entscheidung über die Landesmeisterschaft.
Eagles: Giulia 23, Luisa 20, Ella 14, Leni 10, Samira 10, Elli, Mieke, Philine, Alla. 

99:41 für die W12

Der Auftakt war noch schleppend. "Man hat gemerkt, dass die Mädels sich erst einmal wieder mit den Minikörben anfreunden mussten", sagte Nicole Schramm-Bünning, gemeinsam mit Mirja Kama Coach der W12 der Itzehoe Eagles. Doch das dauerte nicht lange, danach steuerten die Eagles-Mädchen einem klaren Sieg gegen die TS Einfeld entgegen. In den acht Spielperioden zu je fünf Minuten setzten sie sich immer weiter ab bis zum 99:41-Endstand. Nicole Schramm-Bünning: "Wir sind super stolz auf unsere tolle Truppe."

Eagles: Giulia (25), Ella (18), Samira (15), Luisa (13), Lotta (8), Janne (7), Leni (7), Alla (6), Elli.

Premiere für neue Körbe

3,05 Meter – wer im Basketball den Korb treffen will, muss hoch hinaus. Für Kinder oft zu hoch. Deshalb gelten seit dieser Saison neue Miniregeln für den Bereich der unter Zwölfjährigen: Der Korb hängt nur noch auf einer Höhe von 2,60 Metern. Bei den Itzehoe Eagles ist der erste Schritt gemacht.

Mit Hilfe der Aktion „20.000 Euro für 20 tolle Projekte“ der Sparkasse Westholstein, bei der die Bewerbung der Eagles genügend Stimmen bekam, wurden zwei Anlagen angeschafft, die vor die eigentlichen Körbe gehängt werden können. Diese Absenkung sei bei den europäischen Nachbarn schon seit Jahren Standard, so Stefan Raid, als Vizepräsident im Deutschen Basketball-Bund zuständig für Jugendfragen und Schulsport, in einem Schreiben, mit dem die Vereine bei den Kommunen vorstellig werden können. „Wir wollten zunächst einmal Erfahrungen sammeln, bevor wir mit der Stadt Itzehoe ins Gespräch über höhenverstellbare Korbanlagen kommen“, sagt Martina Iversen, 2. Vorsitzende der Eagles.

Und die ersten Erfahrungen sind sehr positiv. Die W12-Mädchen machten in ihrer Partie gegen den TSV Klausdorf (97:46) den Anfang. Zunächst seien sie nicht begeistert gewesen, berichtet Trainerin Nicole Schramm-Bünning, immerhin sind die Eagles-Mädchen größtenteils längst an höhere Körbe gewöhnt. „Aber dann haben sie bemerkt, dass es doch um Einiges einfacher ist, auf dieser Höhe zu punkten, und die Korbleger gingen viel besser rein.“ Nur am Anfang sei es eine kurze Umstellung gewesen, das hätten die Mädchen aber sehr schnell geschafft, und auch neue Spielerinnen hätten punkten können. Fazit der Trainerin: „Gerade für die ganz Kleinen ist es eine Bereicherung, damit sie auch schneller zu einem Erfolgserlebnis kommen.“ Deshalb werden die Körbe auch beim Stadtwerke-Camp in den Herbstferien vom 14. bis 16. Oktober in einer der Hallen am Lehmwohld genutzt.

Die niedrigeren Körbe sind nur eine der wesentlichen Änderungen im Regelwerk für die jüngsten Basketballer. Wichtig ist auch, dass nun in acht jeweils fünfminütigen Perioden gespielt wird und jedes Kind mindestens in zwei Achteln eingesetzt werden muss. Die Eagles wollten ihre Bemühungen im Bereich des jüngsten Nachwuchses noch weiter intensivieren, sagt Martina Iversen. Ein Beleg dafür: Mit Kim Lebowski absolviert eine Itzehoerin die Ausbildung zur Mini-Trainerin beim Deutschen Basketball-Bund.

Die Premiere in der W12 jedenfalls ist gelungen, für die Körbe und für das neue Team mit einigen Anfängerinnen. „Unsere Mädels haben toll zusammengespielt“, freute sich Nicole Schramm-Bünning, die das Team zusammen mit Mirja Kama betreut. Auch von der Verteidigung war sie begeistert, die Neuen hätten schon sehr gut mitgespielt. Fazit: „Wir freuen uns auf eine tolle Saison!“

Punkte: Ella 27, Giulia 20, Louisa 18, Samira 14, Leni 10, Mieke 4, Janne 2, Lotta 2, Eloise, Alla, Mieke, Elli.

 

W12 holt den Titel

Noch eine Landesmeisterschaft für die Itzehoe Eagles: Nach der W14 erreichte auch die W12 ungeschlagen den Titel in der Oberliga der Mädchen in einer Saison mit wenigen Spielen, die durch einen Rückzug des Rendsburger Teams noch weiter beeinträchtigt wurde. Bemerkenswert die Leistung der Eagles im letzten Spiel gegen den Konkurrenten Einfeld: Ohne die Leistungsträgerinnen Jordis und Ella gelang mit 81:46 der höchste Saisonsieg. Die Punkte erzielten Samira (23, 1 Dreier), Giulia (23, 1 Dreier), Luisa (16), Linnea (11, 1 Dreier), Lena (6) und Leni (2). Auf dem Foto mit den Trainerinnen Mirja Kama (l.) und Nicole Schramm-Bünning zeigen ihre Medaillen: Giulia und Leni (vorn v. l.) sowie (hinten v. l.) Luisa, Samira, Jordis, Ella, Lena, Ronja, Lena und Linnea. Erfolgreich spielten die Eagles-Mädchen im Übrigen auch in der W16-Oberliga: Hinter den überragenden Rendsburgerinnen landete das Team auf Platz zwei.

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