Los geht's!

Der Jubel nach der erfolgreichen Qualifikation war groß im Juni. Jetzt beginnt das Abenteuer Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) für die Eagles Basketball Academy. Der mit den Itzehoe Eagles kooperierende Verein startet Sonntag um 15 Uhr bei den Eisbären Bremerhaven in die Saison.

19 Teams der Altersklasse U19 hatten vor den Sommerferien versucht, sich für die NBBL zu qualifizieren. Nur vier Plätze standen zur Verfügung, das von Timo Völkerink und Dennis Wesselkamp betreute Team der Academy kämpfte sich durch zwei Qualifikationsrunden und sicherte sich mit einem Sieg im letzten Spiel in Berlin den Startplatz – ein Ergebnis, das viel Beachtung fand in Basketball-Deutschland. „Nach langer, intensiver Vorbereitung geht es nun endlich los“, sagt Academy-Vorsitzender Andreas Spengler. Allen Beteiligten könne er nur einen guten Start wünschen.

Sicher ist eines: Die Saison wird lang und spannend. Vier Gruppen mit acht bzw. neun Teams wurden bundesweit gebildet, die vier Erstplatzierten erreichen die Playoffs um die Meisterschaft. Die Plätze 5 bis 8 müssen in die Playdowns gegen den Abstieg, der Neunte steigt direkt ab und muss versuchen, sich erneut zu qualifizieren. „Dass wir als Neuling absoluter Außenseiter sind, ist klar – wir wollen und müssen Platz 9 aus dem Weg gehen“, sagt Völkerink. Titelverteidiger Alba Berlin, Rasta Vechta und die Piraten Hamburg sieht er als Favoriten der Gruppe, Gegner sind zudem zwei weitere Teams aus Berlin, Rostock, Paderborn und Bremerhaven. Fast alle Mannschaften hätten bereits Erfahrung auf diesem Niveau, sagt Völkerink. „Es wird eine sehr schwere Saison für uns werden“, ahnt der Coach, sagt aber auch: „Wir dürfen nicht mit zu viel Respekt an die Sache herangehen. Wenn wir frech und mutig auftreten, können wir sicherlich für ein paar Überraschungen sorgen.“

Das Team der Academy besteht aus Talenten der Itzehoe Eagles sowie aus Husum, Rendsburg, Kaltenkirchen und Hamburg. Seine Liga-Premiere erlebt es bei einem namhaften Gegner, immerhin ist es der Nachwuchs des Erstligisten aus Bremerhaven. Diese Mannschaft habe nicht nur mehr Erfahrung auf Top-Niveau, sondern auch mit Verstärkungen aus Düsseldorf und Bremen noch mehr Tiefe gewonnen, so Völkerink. „Gerade auswärts dürfen wir keine großen Einbrüche in unserem Offensivspiel haben.“ Dabei schmerze die Verletzung von Kapitän Arved Böhm besonders, mit Benjamin Herbst fehle ein weiterer Leistungsträger. „Es wartet also ein hartes Stück Arbeit auf uns.“

 

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