Professionell betreut und ausgestattet

Auch in dieser Saison wollen die Eagles ihren Gegenspielern wieder davonfliegen – wie in der vorigen Saison wird das richtige Equipment dafür von der Firma ThiesMediCenter zur Verfügung gestellt. Neben stützenden Gelenksbandagen oder auch dämpfenden Sporteinlagen für die Schuhe werden die Spieler mit „CEP-Sportsocks“ ausgestattet. Spezielle Laufstrümpfe, die durch ihre für den Sport entwickelte Kompressionseigenschaft eine verbesserte Bewegungskoordination, eine erhöhte Muskelaktivierung oder auch eine schnellere Erholung bewirken. Zusätzlich werden die Eagles im Lauflabor von ThiesMediCenter getestet. Falsches Gehen oder Laufen führe mittel- oder langfristig zu Schwierigkeiten, sagt Diplom-Fitnessökonom Marvin Wieckhorst. Das soll die Bewegungsanalyse auf dem Laufband verhindern, höchstes technisches Niveau steht dafür zur Verfügung: Vier Kameras, eine davon für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, dynamische Fußdruckmessung und Fußscan sind die Basis für Versorgungsempfehlungen und Therapieansätze.

Mehr Infos bei ThiesMediCenter

Eine gute Halbzeit war zu wenig

Ein grandioser Start, eine gute erste Halbzeit – doch das reichte nicht für die Itzehoe Eagles im Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Tabellenführer SSV Lokomotive Bernau drehte die Partie und siegte 87:76 (17:29, 24:18, 27:17, 19:12).

Wie die Eagles auch hatten die Gastgeber vor dem Spiel unter Krankheiten zu leiden, das steckten die Itzehoer zunächst deutlich besser weg. Mehr als vier Minuten lang ließen sie keinen Punkt der Bernauer zu, trafen dafür selbst aber hochprozentig. Als Kapitän Kosta Karamatskos seinen zweiten Dreier versenkte, stand es 15:0 für die Eagles. Ob Frederik Henningsen, Kaimyn Pruitt, Darren Galloway oder Stephan Shepherd, die Gäste waren durch jeden Spieler gefährlich. Coach Pat Elzie freute sich darüber, wie in dieser Phase die Taktik aufging: „Wir waren richtig fokussiert, die Jungs haben den Plan für das Spiel perfekt umgesetzt.“

Gegen einen schwächeren Gegner hätte dieser Auftakt schon die Vorentscheidung sein können, aber nicht gegen Bernau. „Es war klar, dass die zurückkommen“, so Elzie. Doch auch als der Tabellenführer ins Spiel fand, hatten die Eagles immer gute Antworten parat und hielten einen zweistelligen Vorsprung, der bis auf 18 Punkte anwuchs. Die Schlussphase der ersten Hälfte ging allerdings daneben, mit einem 11:0-Lauf kam Bernau noch auf 41:47 heran. Ein Grund dafür war die Zonenverteidigung der Gastgeber, die den Eagles Schwierigkeiten bereitete, zudem hatten sie an diesem Tag große Probleme von der Freiwurflinie: Nur ein Treffer bei sieben Versuchen in Halbzeit eins, am Ende sieben Erfolge bei 18 Versuchen, das war „unterirdisch“, so Elzie.

Zu schnell kippte die Partie nach dem Wechsel. Bernau ging in Führung, einmal noch konnten die Eagles kontern und durch zwei Dreier von Flavio Stückemann auf 61:54 davonziehen. Vor dem letzten Viertel allerdings stand es 68:64 für die Gastgeber. Auch ins letzte Viertel starteten die Bernauer besser und führten plötzlich mit 75:64. Eine Energieleistung der Itzehoer war gefragt, doch einigen Spielern sei die Krankheitswoche im Verlauf der Begegnung immer deutlicher anzumerken gewesen, so Elzie. Zwei Dreier von Johannes Konradt weckten noch einmal Hoffnung, die nächsten Versuche der Eagles verfehlten dann wieder ihr Ziel, eine Aufholjagd war so nicht möglich.

Die Mannschaft habe eine gute Leistung gezeigt, stellte der Itzehoer Coach fest. Nach einem solchen Start müsse eine Partie eigentlich enger gestaltet werden, doch er mache seinem Team keinen Vorwurf: „Wir haben gegen eine super Mannschaft gespielt. Man hat gesehen, warum die so viele Spiele hintereinander zu Hause gewonnen haben.“ Der „Riesenchance“ trauerte Elzie hinterher, aber trotz der zweiten Saisonniederlage seien die Eagles in der Liga weiter sehr gut dabei. Jetzt sei das Ziel die Wiedergutmachung am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen Eintracht Stahnsdorf. Karten gibt es dafür im Vorverkauf bei Vision in der oberen Feldschmiede, im Büro Jens Köhler (Itzehoer Versicherungen) am Marienburger Platz sowie online auf www.ticketflair.de.

Eagles: Darren Galloway (15, 3 Dreier), Kaimyn Pruitt (13, 1 Dreier, 11 Rebounds), Stephan Shepherd (13), Frederick Henningsen (10, 1 Dreier), Konstantin Karamatskos (10, 2 Dreier), Johannes Konradt (7, 2 Dreier), Flavio Stückemann (6, 2 Dreier), Mayika Lungongo (2), Lars Kröger, Mubarak Salami, Nick Tienarend, Yngve Jentz.

Zum Gipfeltreffen nach Bernau

Zwei Mannschaften in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord haben von ihren bisherigen fünf Spielen nur eines verloren: die Itzehoe Eagles und SSV Lok Bernau. Jetzt kommt es zum Spitzenspiel zwischen den beiden Teams. Sonnabend um 19 Uhr treten die Eagles beim Tabellenführer in Brandenburg am nordöstlichen Rande Berlins an.

„Es ist eine Mammutaufgabe, da zu gewinnen“, sagt Eagles-Coach Pat Elzie. „Die haben seit zwei Jahren kein Heimspiel mehr verloren.“ Bernau ist Aufsteiger, doch der Spitzenplatz des Teams ist für Elzie keine Überraschung. Seit jeher sei der Verein gut aufgestellt, zudem unterhält er eine Partnerschaft mit Alba Berlin. Von dort kam Junioren-Nationalspieler Ferdinand Zylka, der mit seinen 18 Jahren derzeit zweitbester Punktesammler von Bernau ist. Übertroffen wird er nur von Pierre Darrell Bland, der als Scorer und Vorlagengeber die zentrale Rolle im Lok-Angriff spielt. „Er ist einer der besten, wenn nicht der beste amerikanische Aufbauspieler in der ProB“, sagt Elzie. Hinzu kämen mit Robert Kulawick und Nico Adamczak zwei bundesligaerfahrene Schützen, die sein Team nicht aus dem Auge lassen dürfe, sowie starke Spieler unter dem Korb. „Das ist schon eine sehr gute Mannschaft mit einem sehr tiefen Kader“, sagt der Itzehoer Coach. „Die gehören da oben in der Tabelle hin – aber das gilt für uns genauso.“

Denn zusammen mit Bernau führen die Eagles die wichtigsten Statistiken an. Allerdings sind die Krankheiten im Team noch nicht auskuriert: Frederik Henningsen und Flavio Stückemann fielen im Training aus, Darren Galloway und Johannes Konradt waren weiter geschwächt. Elzie rechnet mit dem vollen Kader, aber auch damit, dass einige noch angeschlagen sein werden. Zu gern würde er die Heimserie der Brandenburger brechen, doch Bernau sei zu Hause mit den Fans im Rücken eine Macht: „Die sind für mich klarer Favorit.“

82:78 - Spannung pur gegen Oldenburg

„What are you guys doing?“ Schon im ersten Viertel fragte sich Coach Pat Elzie lautstark, was seine Jungs da auf dem Feld veranstalteten. In der 2. Basketball-Bundesliga ProB kamen die Eagles gegen die Baskets Akademie Weser-Ems/OldenburgerTB lange nicht zurecht. Und doch sicherten sie sich im Schlussspurt den Heimsieg: 82:78 (15:18, 24:25,23:25, 20:10).

Von Beginn an schien den Gastgebern die Energie zu fehlen. Waren es die Krankheiten diverser Spieler unter der Woche? Steckte den Eagles die Derby-Niederlage in Wedel noch im Kopf? Elzie wusste es auch nicht: „Wir waren irgendwie gehemmt.“ Nach fünf Minuten hatten die Itzehoer erst zwei Punkte erzielt, Oldenburg hatte acht. Die Bundesliga-Reserve spielte gut, brachte die Eagles-Defensive mit gutem Zusammen- und Passspiel immer wieder in Bedrängnis, auch der Abschluss passte.

Beim 6:16 brauchten die Eagles jemanden, der sie weckte – und sie fanden ihn in Nick Tienarend. Als der Aufbauspieler mit Riesenkampf einen schon verlorenen Ball zurückeroberte, wurde es in der vollen Halle erstmals richtig laut. Die Gastgeber kamen etwas besser ins Spiel und lagen zum Viertelende noch drei Punkte zurück. Dann aber ging der gerade gefundene Schwung wieder verloren, in der Verteidigung wurden die Löcher wieder größer, in der Offensive sah es teils nach Ratlosigkeit aus. Oldenburg setzte sich auf zehn Punkte ab, doch wieder kam der Impuls von Tienarend: Erst traf er einen Dreier, dann ließ er mit der Schlusssirene einen sehenswerten weiteren Distanzwurf unter Bedrängnis aus der Ecke folgen. 39:43 stand es zur Pause – und damit waren die Eagles gut bedient.

Ein gelungener Start ins dritte Viertel war gefragt, und er kam mit einem Dreier von Flavio Stückemann und einem Korb von Frederik Henningsen, der die erste Führung der Eagles brachte. Oldenburg blieb unbeeindruckt, konterte mit Dreiern und guten Aktionen zum Korb. Auch dieses Viertel ging an die Gäste, die vor dem letzten Abschnitt 68:62 führten.

In diesem kamen die Stärken der Eagles zum Tragen: Die Verteidigung stand besser, die Trefferquote der Oldenburger sank. Vorne waren Tienarend, Stückemann und Henningsen mit Dreiern zur Stelle, und auch die Rebound-Überlegenheit der Gastgeber zahlte sich aus. Als Lars Kröger einen vergebenen Korbleger einsammelte und dreieinhalb Minuten vor dem Ende zum 76:75 traf, tobte die Halle – „Eagles On Fire“, der neue Einspiel-Jingle passte endlich. Oldenburg nahm eine Auszeit und antwortete trocken mit einem Dreier. Doch die Eagles kämpften weiter, und die Gäste halfen in der entscheidenden Szene zwei Minuten vor Schluss. Oldenburgs Ex-Nationalspieler Philipp Zwiener sicherte sich einen Defensivrebound, verlor den Ball aber wieder, beschwerte sich lautstark – technisches Foul. Henningsen verwandelte den fälligen Freiwurf, im direkt folgenden Ballbesitz landete der Ball in den richtigen Händen: Stückemann holte mit einem Dreier zum 80:78 die Führung, die Hallendecke schien abzuheben. Oldenburg traf die nächsten Würfe nicht, hatte dennoch elf Sekunden vor Schluss bei Ballbesitz die Chance zu Ausgleich oder Sieg. Doch nach einem schlechten Pass war der Ball weg, Oldenburg foulte, Henningsen sicherte den Eagles-Erfolg an der Freiwurflinie.

„Ich bin glücklich, dass wir das Spiel irgendwie doch gewonnen haben“, sagte Elzie – mit der Betonung auf „irgendwie“. An einem weniger guten Tag hatten sich die Eagles durchgebissen. Und unter dem Strich stand: „Ein Sieg ist ein Sieg, und das tut gut.“

Eagles: Frederik Henningsen (18, 2 Dreier, 6 Assists), Nick Tienarend (13, 3 Dreier), Flavio Stückemann (13, 3 Dreier), Stephan Shepherd (8), Kaimyn Pruitt (7, 13 Rebounds), Darren Galloway (6), Johannes Konradt (5, 1 Dreier), Mayika Lungongo (4), Lars Kröger (4, 8 Rebounds), Mubarak Salami (4), Kosta Karamatskos.

Heimspiel gegen Oldenburg

Ihre weiße Weste in der 2. Basketball-Bundesliga ProB haben die Itzehoe Eagles durch die Niederlage in Wedel verloren – aber ihre weiße Weste in eigener Halle wollen sie unbedingt behalten. Zum dritten Heimspiel der Saison erwarten die Eagles Sonnabend um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB.

Die Gäste haben ebenso wie die Eagles einen starken Saisonstart hingelegt, gewannen zum Auftakt gleich in Rostock und anschließend zu Hause gegen die Artland Dragons. Beim aktuellen Tabellenführer Iserlohn hatten die Oldenburger keine Chance, siegten aber zuletzt gegen Stahnsdorf, sodass sie wie die Eagles drei Siege und eine Niederlage aufweisen und als Vierter einen Rang hinter den Itzehoern stehen. Wie immer spielen die Oldenburger in der ProB mit einem jungen Team, um die Spieler an die Erstliga-Mannschaft EWE Baskets Oldenburg heranzuführen. Ihr Leitwolf ist der erfahrene Philipp Zwiener, der 60 Mal mit dem deutschen Nationalteam auflief.

Ob die Oldenburger alle Leistungsträger mit nach Itzehoe bringen oder einige mit dem Erstliga-Team zum deutschen Meister nach Bamberg reisen – die Eagles wissen es nicht. „Wir nehmen es, wie es kommt, und konzentrieren uns auf uns“, sagt Coach Pat Elzie. Die Derby-Niederlage in Wedel ist abgehakt, gegen Oldenburg werde wieder ein anderes Eagles-Team auf dem Feld stehen. Auch wenn nicht klar ist, ob alle Spieler einsatzbereit sein werden: Mehrere Akteure schleppten sich mit Krankheiten durch die Woche, am schlimmsten hat es Darren Galloway erwischt. Dennoch wollen die Gastgeber dem frisch produzierten Einspiel-Jingle „Eagles on fire“ alle Ehre machen. Pat Elzie: „Wir wollen unseren Fans natürlich möglichst oft Gelegenheit geben, den Song mitzusingen.“Ruhig ist dagegen das Pausenprogramm: Lena Kruit zeigt ihre Künste am Vertikaltuch.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Vision in der Feldschmiede, im Büro Jens Köhler (Itzehoer Versicherungen) am Marienburger Platz (nur Freitag) sowie online unter www.ticketflair.de.