Gastspiel auf Schalke

Ein Team mit einem großen Namen wartet auf die Itzehoe Eagles. In der 2. Basketball-Bundesliga ProB treten sie am Sonnabend um 19.30 Uhr beim FC Schalke 04 an. Und das Spiel bringt ein Wiedersehen: Auf der Aufbauposition der Nordrhein-Westfalen wirbelt mit Courtney Belger ein Spieler, der in der vorigen Saison noch starke Leistungen für die Eagles ablieferte.

Daran hat Belger auf Schalke angeknüpft. Mit 16,3 Punkten im Schnitt ist er erfolgreichster Korbjäger für sein Team, präsentiert sich zudem gewohnt stark bei den Vorlagen und den Rebounds. „Auf ihn müssen wir natürlich aufpassen“, sagt Eagles-Coach Pat Elzie. Aber dabei dürften die Mitspieler nicht vergessen werden, die in ihren Statistiken Belger kaum nachstehen: „Schalke ist eine gut besetzte Mannschaft und ein sehr starker Aufsteiger.“ Mit vier Siegen aus den ersten neun Spielen rangieren die Schalker auf dem Playoff-Platz sieben, doch besonders die jüngsten beiden Ergebnisse ließen aufhorchen. Erst siegten die FC-Basketballer in eigener Halle mit 30 Punkten gegen Rostock, danach gewannen sie das Derby in Recklinghausen ebenso klar. „Das Team hat einen guten Lauf“, sagt Elzie. „Das wird eine schwere Aufgabe für uns.“

Womöglich noch schwerer als das Spiel vom vergangenen Wochenende – und das will etwas heißen angesichts des Sieges nach zweimaliger Verlängerung gegen Rostock. „Es war sehr wichtig, dieses Spiel am Ende zu gewinnen, aber wir hätten es auch verlieren können“, sagt der Eagles-Coach. Doch der Blick zurück interessiert ihn nicht mehr, die volle Aufmerksamkeit gilt den kommenden Wochen mit schweren Spielen. Das erste davon steigt auf Schalke: „Dort müssen wir voll konzentriert spielen, wir dürfen uns keine Durchhänger erlauben.“

Sieg nach doppelter Overtime!

Drama? Das kann ja fast jeder. Wer Spannung in beinahe medizinisch relevantem Ausmaß erleben will, geht zu den Itzehoe Eagles. Die Partie der 2. Basketball-Bundesliga gegen die Rostock Seawolves wird lange in Erinnerung bleiben. Die Eagles brauchten zwei Verlängerungen, bis der Sieg feststand: 104:100 (28:20, 18:17, 20:17, 17:29, 6:6, 15:11).

Eine ausverkaufte Halle, viele lautstarke Fans aus Rostock, Live-Musik von den Bluestones, Tanz von den Eagles Fighters – der Rahmen passte für den Klassiker zwischen den beiden Teams, die sich lange kennen. Während die Eagles in der Spitzengruppe rangieren, haben die Rostocker in dieser Saison bislang Probleme. Und der Unterschied zeigte sich zu Beginn: Im ersten Viertel ließen Darren Galloway, Frederik Henningsen und Co. Dreier auf die Gäste regnen, das kaschierte eine noch nicht so zupackende Defensivleistung. Diese wurde im zweiten Abschnitt deutlich besser, die Seawolves kamen oft nur zu schweren Würfen – wenn überhaupt. Der Vorsprung der Eagles schwankte um die zehn Punkte, gefühlt hätte er höher sein können, aber die Offensive lief nicht mehr so rund. Zudem hatten die Rostocker den Kampf nun voll aufgenommen, sie wollten endlich ihr erstes Spiel in der Fremde in dieser Saison gewinnen.

Mit 46:37 ging es in die Halbzeitpause, auch danach hatten die Gastgeber weiter Vorteile. Als das Spiel von schnell zu hektisch und wild pendelte, nahm Eagles-Coach Pat Elzie eine Auszeit, dann erhöhte sein Team auf 63:46. Leichte Ballverluste folgten, dennoch stand es vor dem letzten Viertel 66:54.

Mit schnellen Punkten kam Rostock näher, doch noch fanden die Eagles die richtigen Antworten, um den Abstand bei sieben bis neun Zählern zu halten. Das änderte sich in der Schlussphase: Punkt um Punkt kamen die Seawolves heran, nach zwei Freiwürfen von Flavio Stückemann gingen die Gäste mit einem Drei-Punkte-Rückstand in den letzten Angriff. Und es passierte, was fast zu erwarten war: Fünf Sekunden vor Schluss traf Jarvis Davis den schwierigen Dreier zum 83:83 – Verlängerung.

In dieser spielte Davis gleich wieder eine wichtige Rolle: Er beging ein Foul, sein fünftes, damit musste er auf die Bank. Doch die Rostocker monierten, es sei erst das vierte Foul gewesen, und legten Protest ein. Über diesen muss noch entschieden werden, das Spiel lief weiter. Und zwar vor allem dank eines Dreiers von Frederik Henningsen für die Eagles. Doch die Seawolves kämpften weiter, und nach einem Dreier von Jovonni Shuler führten sie in der letzten Minute mit einem Punkt. Kurz darauf ging Kaimyn Pruitt nach einem Foul für die Eagles an die Freiwurflinie, traf einen der zwei Versuche. 89:89 – zweite Verlängerung.

Diese begann mit leichten Vorteilen für Rostock, dann traf Henningsen einen Dreier, danach waren wieder die Gäste vorne, es ging hin und her. Kapitän Kosta Karamatskos brachte die Eagles nervenstark wieder in Führung, Rostock glich aus. Noch eine halbe Minute zu spielen, da schlug wieder Henningsen zu: Sein Dreier zum 101:98 ließ die Lehmwohldhalle erbeben. Rostock konterte sofort per Korbleger, aber die Erfahrung von Henningsen und Stückemann zahlte sich aus, von der Freiwurflinie besiegelten sie den Sieg.

„Tolles Spiel, tolle Zuschauer“, sagte Eagles-Coach Elzie. Wie erwartet sei es eine sehr umkämpfte Partie gewesen, aber er sei überglücklich über den ersten Sieg gegen Rostock in der ProB. Wie wichtig er war, zeigt der Blick auf die Tabelle: Die Eagles sind Dritter, hätten aber auch deutlich abrutschen können bei einer Niederlage. Diese lag auch wegen 16 vergebener Freiwürfe nicht fern, und deshalb sagte Elzie auch: „Wir haben Glück gehabt.“ Aber Glück, dass sich die Itzehoer sehr hart erarbeitet hatten.

Eagles: Frederik Henningsen (24, 5 Dreier), Kosta Karamatskos (14), Darren Galloway (14, 2 Dreier), Stephan Shepherd (13, 1 Dreier), Flavio Stückemann (13, 2 Dreier), Kaimyn Pruitt (9, 1 Dreier, 9 Rebounds, 5 Ballgewinne), Nick Tienarend (8, 1 Dreier), Johannes Konradt (7, 1 Dreier), Lars Kröger (2, 8 Rebounds), Yngve Jentz, Fabio Galiano.

Heißes Spiel gegen die Seawolves

„Das ist ein Spiel mit Derby-Charakter – und so eine Partie will man nicht verlieren.“ Headcoach Pat Elzie weiß um die Bedeutung des nächsten Spiels in der 2. Basketball-Bundesliga ProB: Die Itzehoe Eagles empfangen Sonnabend um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld die Rostock Seawolves.

Die beiden Teams sind alte Rivalen. Schon zu Regionalliga-Zeiten gab es heiße Begegnungen, das setzte sich in der ProB fort. Ein Manko aus Itzehoer Sicht: In der 2. Bundesliga haben sie gegen die Seawolves noch nicht gewonnen, „das wollen wir natürlich dringend ändern“, sagt Elzie. Auf dem Papier scheinen die Voraussetzungen gut zu sein, denn die Rostocker sind bisher hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben. Nach einem hart erkämpften Heimsieg gegen Recklinghausen rangieren sie aktuell auf Platz neun, also noch außerhalb der Playoff-Ränge. Einen Trainerwechsel gab es bereits, zudem hat das Team aus Mecklenburg-Vorpommern Verletzungssorgen.

Das alles spielt für den Itzehoer Coach keine Rolle, der mit seinem Team derzeit Fünfter ist und nach der Niederlage bei den Artland Dragons oben dran bleiben will. Rostock habe nach wie vor eine sehr starke und gefährliche Mannschaft. Mit Aufbauspieler Jarvis Davis und Power Forward Andre Murillo stehen zwei Akteure der Rostocker unter den besten sechs Punktesammlern in der Nordstaffel der ProB, bei den Teamstatistiken gibt es kaum Unterschiede zwischen den beiden Mannschaften. „Wir brauchen eine konzentrierte Leistung und wieder die volle Unterstützung unserer Fans“, sagt Elzie.

Aus Rostock wird eine große und lautstarke Anhänger-Gruppe erwartet, doch der Itzehoer Fanclub Eagles Crew will mit den anderen Zuschauern dagegen halten. Die Lehmwohldhalle solle wieder in die Lehmwohldhölle verwandelt werden, so das Credo des Fanclubs. Zudem hat er ein Motto ausgegeben: „Alle in Weiß“, das heißt, die Eagles-Fans sollen möglichst mit weißer Oberbekleidung erscheinen, passend zu den Heimtrikots ihres Teams. Ungewöhnlich ist auch die Unterhaltung in der Pause: Geplant ist Live-Musik von Moritz Kruit und Band.

Tickets gibt es im Vorverkauf bei Vision in der oberen Feldschmiede, im Büro Jens Köhler (Itzehoer Versicherungen) am Marienburger Platz (nur Freitag) sowie online auf www.ticketflair.de.

"Freue mich auf Rostock"

Johannes, wie schnell verdaut man eine Niederlage in so einem Spiel, in dem es wieder bis zur Halbzeit ja eigentlich ganz gut lief?

Das ist ärgerlich und vor allem auf der Rückfahrt mehr als schmerzhaft, und man denkt auch lange drüber nach. Wichtig ist es, dass man es am Dienstag nach der Videoanalyse abgehakt hat. Am Ergebnis kann man eh nichts mehr ändern. Jetzt muss man positiv in die Zukunft schauen und Samstag das Spiel gegen Rostock gewinnen. Ich glaube, da haben wir noch eine Rechnung offen!

Man ist ja vor der Saison immer im Ungewissen. Jetzt sind die ersten sechs Teams alle nur einen Sieg auseinander, nach unten hat man schon zwei Siege Vorsprung. Ist das mehr Druck oder mehr Erleichterung?

Wir wussten vorher, wie auch in der vorigen Saison, dass es eine enge Kiste bis zum Ende der Hinrunde wird. Ich sehe es relativ neutral. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken, jedes Spiel gewinnen. Vor allem jedes Heimspiel, dann müssen wir uns um die anderen keine Sorgen machen!

Deine Einsatzzeit liegt bei knapp 14 Minuten. Etwas weniger als letztes Jahr, du erzielst aber mehr Punkte. Bist du zufrieden damit?

Ich bin auf gar keinen Fall unzufrieden. Mir ist es wichtig, dass wir als Team gut fungieren. Meine Rolle ist es zu verteidigen, mir auf gut Deutsch den A… aufzureißen. Wenn ich das in 14 Minuten mache, ist mein Job erledigt. Wenn ich treffe, ist es eine schöne Sache, das ist aber nicht meine Hauptaufgabe!

Du hast eine klasse Dreierquote (9/16), das sind 53 Prozent. Hast Du speziell in der Sommerpause darauf trainiert?

Ich war in der Off-Season sehr oft in der Halle, wie jeder andere auch. Ich habe schon immer meine Stärke im Wurf gesehen, vor allem von der Dreierlinie. Es hat viel mit Selbstvertrauen zu tun. Wenn man erstmal anfängt zu treffen, wirft man mit sehr viel mehr Selbstbewusstsein, was in meinen Augen eine große Rolle spielt. Die Statistik war mir bekannt, die gucken wir uns zweimal die Woche an! (lacht)

Vor fünf Jahren kamst du in den Eagles-Kader. Hättest du so eine Entwicklung bei dir und im Verein für möglich gehalten?

Ich habe mich einfach nur gefreut, dass ich es überhaupt in den Kader geschafft habe, auch dass Paul Larysz mich da langsam rangeführt hat. Vorhersehbar war das alles nicht. Was ich aber sehr bemerkenswert finde, ist, wie der Verein sich verändert hat. Mit dem Wechsel von Pat nach Itzeho, hat sich einfach von den Strukturen her viel getan. Das sind feste Abläufe im Training wie im Umfeld! Es ist einfach schön zu sehen, vor allem für Spieler wie Lars, Nick und mich, die schon lange im Verein sind. Nicht umsonst haben Spieler wie Flavio, Kosta oder Fredi den Weg nach Itzehoe gefunden.

Welche Ziele verfolgst du mit den Eagles und welche persönlichen Ziele hast du dir gesteckt??

Als Sportler will man die Saison als Erster beenden. Was realistisch ist, ist natürlich wie im letzten Jahr die Play-Offs zu erreichen und vielleicht einen Step nach vorne zu machen. Längerfristig wollen wir uns von Jahr zu Jahr steigern. Persönlich möchte ich mich im Team weiterentwickeln, meine Rolle immer weiter finden, mehr Leistung bringen, was mit dem neuen Trainer auch wunderbar geklappt hat.

Du bist sozusagen ein local hero. Meinst du, dir wird, genau aus diesem Grund, aus dem Jugendbereich nachgeeifert werden, weil die Jungs sehen, man kann es schaffen?

Wichtig ist, dass man ein Beispiel hat zu zeigen, man kann es in die erste Mannschaft schaffen. Ich freue mich tierisch darüber, dass ich diese Person bin, die da ein wenig vorausgehen kann. Wir haben große Qualität im Jugendbereich. Ich hoffe, dass wir in der Zukunft nicht nur einen local hero haben, sondern eine ganze Bank voll, die auch konkurrenzfähig ist!

Am Wochenende kommt mit den Rostock Seawolves nicht gerade der Lieblingsgegner der Eagles. Sie wurden hoch gehandelt, blieben aber hinter den Erwartungen zurück. Macht es das für euch einfacher, Rostock endlich mal zu schlagen?

Ich freue mich immer tierisch, gegen Rostock zu spielen, weil du seit Jahren diese Rivalität hast. Du willst endlich mal gegen Rostock gewinnen, vor allem in der 2. Liga Pro B. Wir nehmen es nicht auf die leichte Schulter. Rostock wird aus gleichem Grund top motiviert sein. Das wird ein hart umkämpftes Spiel, und ich hoffe, die Serie reißt!

Motiviert man sich vor so einem Spiel in besonderer Art und Weise oder ist das Duell der Aufsteiger vor zwei Jahren Motivation genug??

Wie eben gesagt, freue ich mich tierisch auf das Spiel, und von daher ist die Motivation dementsprechend hoch. Der Ablauf vor dem Spiel bleibt aber der gleiche, egal ob Rostock, Quakenbrück oder Stahnsdorf. Da hat jeder so seine Rituale.

Noch ein Wort zu den Fans?

Da kann man kein schlechtes Wort drüber verlieren. Symbolisch war das Spiel gegen Oldenburg, als wir das noch gedreht haben und wie die Fans uns dann nach vorne gepeitscht haben, das war mehr als beeindruckend. Jeder von uns Spielern hatte Gänsehaut, als wir es am Ende geschafft haben und vor allem mit den Fans im Rücken. Nicht umsonst haben wir noch kein Heimspiel verloren. So ein Glück hat nicht jede Mannschaft in der Liga. Dementsprechend bin ich einfach nur begeistert!

Aus Rostock kommen erfahrungsgemäß viele Fans mit. Macht das die Atmosphäre noch besonderer?

Ich finde, es macht einfach Spaß, auch gegnerische Fans in der Halle zu haben. Das macht es etwas brisanter. Ich liebe es, vor vielen Leuten zu spielen, und wenn dabei noch Gegner sind, die dich ausbuhen, ist das auch `ne schöne Sache. Denn dann hast du alles richtig gemacht!!

Vielen Dank Johannes und viel Erfolg nächstes Wochenende.

Let`s fly Eagles!

69:83 - die Würfe saßen einfach nicht

Pressemitteilung

Auswärts läuft es noch nicht bei den Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Allerdings hatten sie es erneut mit einem dicken Brocken zu tun. Nach dem 83:69 gegen die Eagles sind die Artland Dragons jetzt Tabellenführer. Viertelergebnisse aus Eagles-Sicht: 27:23, 14:20, 13:25, 15:15.

Den Kampf und die Herausforderung annehmen vor mehr als 2500 Zuschauern in der Artland Arena, das war das Ziel der Itzehoer. Es gelang zunächst hervorragend: Die Gäste hatten den besseren Start, sicherten sich mehrfach Offensivrebounds und zwangen die Dragons zu einer frühen Auszeit. Auch danach ging es mit einer leichten Führung für die Itzehoer durch das erste Viertel, die nach Dreiern von Frederik Henningsen und Darren Galloway auf 19:14 anwuchs. Doch auch die Gastgeber zeigten ihr Können aus der Distanz mit zwei Dreiern, das letzte Wort im ersten Viertel hatten dann wieder die Eagles: Direkt vor Viertelende traf Stephan Shepherd zum 27:23.

Der Offensivgeist beider Teams war danach wie abgeschnitten. Minutenlang kamen sie nur sporadisch zu Punkten, 120 Sekunden vor der Pause stand es 35:35. In der Endphase der ersten Halbzeit hatten die Dragons leichte Vorteile und gingen mit 43:39 in Führung. Erneut gehörte den Eagles aber die letzte Aktion: Der starke Kosta Karamatskos versenkte einen Korbleger zum 43:41-Halbzeitstand. Die erste Hälfte sei gut gewesen, sagte Coach Pat Elzie. Die Itzehoer präsentierten sich sehr ausgeglichen, acht Spieler erzielten vier bis sieben Punkte.

Negativ formuliert: Keiner ragte wirklich heraus, und genau das wäre in der zweiten Halbzeit nötig gewesen. „Wir haben einfach nicht mehr getroffen“, sagte Elzie. Anders die Gastgeber, die sich mit Dreiern schnell auf 49:41 absetzten und kurz darauf den Vorsprung über die Zehn-Punkte-Marke schraubten. Die Eagles ließen zu viele Chancen aus, ein Beispiel aus der 29. Minute: Johannes Konradt holte zwei Offensivrebounds nacheinander, zweimal saß aber der Wurf der Itzehoer von außen nicht. Im Angriff danach traf zwar Konradt einen Dreier, aber kurz darauf folgte eine Fahrkarte, während der Gegner wieder punktete. Mit 68:54 für die Dragons ging es ins letzte Viertel.

Fünf schnelle Punkte von Stephan Shepherd drückten den Rückstand noch einmal unter zehn Zähler, doch die Hoffnung war nur von sehr kurzer Dauer. Es folgten Schrittfehler, mehrere Offensivrebounds der Dragons in Serie, bis der Ball endlich im Korb war, und Fehlwürfe der Eagles. Wieder lagen sie mit 16 Punkten zurück, da war nichts mehr zu machen. Sauer sei er nicht auf sein Team, sagte Elzie. „Unsere Wurfquote war nicht so, wie sie sein muss, um so einen Gegner zu schlagen.“ Nur 21 Prozent Dreier, insgesamt 40 Prozent Trefferquote aus dem Feld, das reichte nicht. Aber der Coach blieb gelassen: „Die Saison ist noch lang, es ging nicht heute um die Meisterschaft.“

Kommenden Sonnabend sind die Eagles wieder in heimischer Halle aktiv, und es wird laut: Zu Gast sind die Rostock Seawolves mit großer Fangruppe. Karten gibt es im Vorverkauf bei Vision in der oberen Feldschmiede, im Büro Jens Köhler (Itzehoer Versicherungen) am Marienburger Platz sowie online auf www.ticketflair.de.

Eagles: Frederik Henningsen (12, 2 Dreier), Kosta Karamatskos (11, 7 Assists), Kaimyn Pruitt (9, 7 Rebounds), Stephan Shepherd (9, 1 Dreier), Mayika Lungongo (6), Lars Kröger (6), Darren Galloway (6, 1 Dreier), Flavio Stückemann (5), Johannes Konradt (3, 1 Dreier), Fabio Galiano (2), Nick Tienarend, Yngve Jentz.