Jahresauftakt auf Schalke

Die Pause war nur kurz – für die Itzehoe Eagles geht die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bereits am kommenden Wochenende weiter. Und wie: Das Team von Pat Elzie ist beim Spitzenreiter gefordert. Die Partie beim FC Schalke 04 Basketball beginnt am Sonnabend um 19.30 Uhr.

Die Königsblauen spielen ihre zweite Saison in der ProB und marschieren seit dem Saisonstart vorneweg – daran änderten auch die Niederlagen in den letzten beiden Begegnungen des Jahres 2017 nichts. Das erste Spiel gewann Schalke im September mit 88:77 bei den Eagles, Elzie hat sich das Video noch einmal angeschaut. Sein Team habe nicht schlecht gespielt, beim 71:71 rund drei Minuten vor Schluss war alles offen. Doch unglückliche Aktionen der Eagles und wichtige Treffer der Schalker gaben den Ausschlag. Letztlich ist die Aussagekraft des Hinspiels aus Elzies Sicht ohnehin übersichtlich: „Wir sind jetzt eine andere Mannschaft, Schalke auch.“

In dieser Woche bat der Eagles-Coach seine Truppe meist zwei Mal täglich zum Training in die Halle. „Die Pause kam ungünstig für uns, da wir einen guten Lauf hatten“, stellt er mit Blick auf die drei Siege im Dezember fest. Die Spieler hätten gut trainiert, um daran anzuknüpfen. Um auf Schalke zu bestehen, müssten die Eagles zentrale Spieler des Gegners wie Courtney Belger und Shawn Gulley in den Griff bekommen und wieder ihre Stärken unter dem Korb nutzen, die Zone und den Rebound kontrollieren. Dabei scheint es den Itzehoern in die Karten zu spielen, dass mit Randall Slawson ein starker Innenspieler der Schalke ausfällt – er hat sich den Finger gebrochen.

Doch Elzie warnt: „Man weiß nicht, ob das ein Vorteil ist.“ Das hätten die Eagles schon in anderen Partien gegen ersatzgeschwächte Gegner wie Wedel oder Wolfenbüttel erlebt. Schalke sei dennoch eine gute Mannschaft und die Aufgabe sehr schwierig. Doch sein Team werde alles dafür tun, um das Spiel zu gewinnen, sagt der Eagles-Coach. Denn die „spezielle Ausgangssituation“ in der Tabelle ist jedem bewusst: Die Itzehoer stehen als Siebter mit knappem Vorsprung in den Playoff-Rängen, gegen die Top-Mannschaften hätten sie teils schon zwei Mal gespielt oder erwarteten sie in eigener Halle. Keine schlechten Karten also im Rennen um die Playoffs. Doch dieses wird eng bleiben, mahnt Elzie: „Man muss von Spiel zu Spiel denken.“