Zu Gast bei Unternehmern

Zum 21. Mal kamen Gewerbetreibende aus Dägeling zum Unternehmertreffen zusammen. Ihr Gastgeber: Volker Hambrock, Chef der Hudo-Werke und auch Vorsitzender der Itzehoe Eagles. So bekam Eagles-Cheftrainer Pat Elzie die Gelegenheit, den Verein und seine Ziele den Zuhörern vorzustellen.

Er wisse ja, dass Schleswig-Holstein ein Handballland sei, sagte Elzie. „Wir wollen das ändern.“ Zu Bildern aus der vollen Lehmwohldhalle erklärte er, dass die Eagles Basketball als Familienevent weiter etablieren wollten. Längst sei es ein Top-Sportevent in Steinburg, und deshalb stellte der Eagles-Coach fest: „Wer sich für Sportmarketing interessiert, kommt an den Eagles nicht vorbei.“

Dass diese weit mehr bieten als das Team in der 2. Basketball-Bundesliga ProB, zeigte Elzie mit Bildern aus den Stadtwerke-Camps und den Schulliga-Turnieren im Rahmen des Nachwuchsprogramms Assist: „Es ist sehr wichtig, dass wir die Kids animieren, Sport zu machen.“ Für die besonders Leistungswilligen gibt es den eigenen Verein Eagles Basketball Academy, der das Ziel hat, Teams für die Jugend- und die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga zu stellen. Denn: „Viele junge Topspieler gehen nach Hamburg, weil wir nicht anbieten können, was sie für ihre Weiterentwicklung brauchen.“

Und auch außerhalb von Sporthallen machen sich die Eagles für die Region stark. Elzie verwies als Beispiel auf das Streetballturnier Itzebasket, das in diesem Jahr am 16. Juni zum dritten Mal gemeinsam mit den Itzehoer Versicherungen veranstaltet wird. Besonders warb er vor den Unternehmern für den Firmen-Cup: „Die Aufmerksamkeit ist sehr groß, und es macht einfach Spaß.“ Der Blick auf die Zuhörer in der Hudo-Halle zeigte dem Cheftrainer, dass schon an diesem Abend reichlich Potenzial zugegen war: „Ich habe hier ein paar ganz große Jungs gesehen!“

Die Unternehmertreffen werden organisiert von der Egeb Wirtschaftsförderung, deren Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau schlug sogleich den Bogen vom Basketball zur Wirtschaft: Sport sei auch ein Betrieb. „Er kann die Region sehr voranbringen und ist ein Wirtschaftsfaktor.“ Der Handball in Kiel sei das beste Beispiel, und auch in Steinburg könne der Sport Betriebe und ihre Mitarbeiter voranbringen.

 

 

Raus mit Applaus

Die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist für die Itzehoe Eagles beendet. Und dass es so kommen würde, stand während der 40 Minuten gegen die Scanplus Baskets Elchingen kaum in Frage. Der Erste der Südgruppe bestätigte die starke Leistung aus dem ersten Spiel im Playoff-Achtelfinale und gewann auch am Lehmwohld deutlich: 100:73 (25:15, 25:21, 22:18, 28:19).

Eagles-Coach Pat Elzie war nach dem Ausscheiden enttäuscht, nahm es aber mit Fassung: „Wenn man einen Gegner hat wie Elchingen, muss man anerkennen, dass der Gegner einfach besser ist.“ In der Tat: Das Team aus der Nähe von Ulm war athletischer, schneller, aggressiver, spielerisch überlegen und treffsicher – die beste Mannschaft der Liga, wiederholte Elzie seine Meinung. Die Itzehoer hätten einen Sahnetag gebraucht, um die Elche in Bedrängnis zu bringen. Den hatten sie nicht, aber sie boten über die gesamten 40 Minuten vor vollen Rängen am Lehmwohld einen großen Kampf und ließen sich auch bei deutlichem Rückstand nicht hängen. Es sei ein Fight gewesen, auch wenn das Ergebnis nicht danach aussehe, sagte Gästetrainer Dario Jerkic, und das war nicht nur reine Freundlichkeit gegenüber dem unterlegenen Gegner.

Nach fünf Minuten stand es 7:9, dann zeigte sich: Wenn die Eagles einen Fehler machten, waren die Elchinger da. Diese Fehler kamen gegen die starke Verteidigung der Gäste, mehrfach schlug es per Dunk ein im Korb der Itzehoer. Aber spektakulär konnten sie auch: Der gut spielende Fabio Galiano donnerte einen Offensivrebound direkt per Dunk in den Korb und riss die Fans von den Sitzen. Viele gute Würfe bekamen die Eagles im ersten Viertel allerdings nicht, der Rückstand wuchs. Mit einem Dreier kurz vor Viertelende setzte der starke Kapitän Nick Tienarend noch ein wichtiges Signal, das zweite Viertel gehörte zunächst den Eagles. Dreier Johannes Konradt, Dreier Frederik Henningsen, sie kamen heran. Doch gute Chancen vergaben sie und verpassten es auch, sich nach Elchinger Fehlwürfen die Rebounds zu sichern. So wurde aus einem 25:29 schnell wieder ein zweistelliger Rückstand, beim 36:50 zur Halbzeit war die erste Hälfte fast identisch verlaufen wie die in der ersten Partie.

Doch hatten die Eagles in Süddeutschland noch in der zweiten Halbzeit sehr schlecht ausgesehen, so ließen sie sich dieses Mal nicht auseinander nehmen. Elchingen zog zwar auf 20 Punkte davon, kurz vor Ende des Viertels war dieser Abschnitt nach Tienarend-Korb fast ausgeglichen – bis der Elchinger Filmore Beck in der Schlusssekunde noch einen wilden Glückswurf aus neun Metern versenkte. Eine Wende war auch im letzten Viertel nicht in Reichweite: Bis auf 14 Punkte rückten die Eagles noch einmal heran, dann lief auf Elchinger Seite Hayden Lescault heiß und traf binnen kurzer Zeit vier Dreier. Jetzt ging es nur noch darum, die Partie anständig zu Ende zu bringen – und das taten die Eagles. Eindeutige Statistiken: Sie verloren 21 Mal den Ball, die Gäste sieben Mal weniger. Diese holten elf Rebounds mehr, und vor allem warfen sie fast unglaubliche 30 Mal mehr auf den Korb als die Itzehoer.

Elzie blieb nur, sich bei den Zuschauern zu bedanken: „Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen – heute war es auf jeden Fall ein Tief.“ Dennoch sei es ein Erfolg gewesen, die Playoffs zu erreichen, in der Spielzeit 2018/19 gelte es, eine Schippe draufzulegen: „Bis nächste Saison!“

Eagles: Nick Tienarend (15, 2 Dreier), Josh Wilcher (11), Nelson Kahler (10), Fabio Galiano (9), Kaimyn Pruitt (8, 1 Dreier, 6 Assists, 7 Rebounds), Johannes Konradt (7, 1 Dreier), Frederik Henningsen (7, 1 Dreier), Lars Kröger (5), Joachim Feimann (1), Daniel Boahene.

 

 

Siegen oder fliegen

Endlich wieder ein Heimspiel für die Itzehoe Eagles – es könnte das letzte sein in dieser Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Im Playoff-Achtelfinale gegen die Scanplus Baskets Elchingen muss ein Sieg her, um das Aus zu verhindern. Die Partie beginnt Sonnabend um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld. Bei einem Sieg der Eagles steht es in der Best-of-three-Serie 1:1, dann brächte das dritte Spiel in Elchingen bereits am Dienstag die Entscheidung über das Weiterkommen.

Die erste Begegnung haben die Baskets aus der Nähe von Ulm vor einer Woche klar mit 99:64 gewonnen. „Man hat gesehen, dass es eine sehr gute Mannschaft ist“, sagt Eagles-Coach Pat Elzie über den Hauptrunden-Meister in der Südgruppe der ProB. Doch sein Team habe einfach viel zu viele Fehler begangen und die Elchinger so noch stärker gemacht.  „Wir brauchen eine gute Leistung von allen, um diesem Gegner Paroli zu bieten“, sagt Elzie. Die erste Partie hat für ihn keine Bedeutung mehr: „Das Spiel beginnt wieder bei 0:0, und wir spielen in unserer eigenen Halle mit unseren tollen Fans im Rücken.“ Dieses Mal sind es die Elchinger, die eine mehr als 700 Kilometer weite Anreise hinter sich bringen müssen. Und was erwartet sie? Elzie verspricht: „Wir wollen ihnen einen heißen Tanz liefern.“

Für das Rahmenprogramm sind die Eagles Fighters zuständig, außerdem kommt die Trommelgruppe der Auguste-Viktoria-Schule. Damit das Bild in der Halle dem Anlass entsprechend beeindruckend ist, hat der Fanclub Eagles Crew wieder das Motto „Alle in Weiß“ ausgegeben: Die Zuschauer werden gebeten, mit weißer Oberbekleidung zu kommen. Zudem gibt es am Gelorevoice-Spieltag etwas zu gewinnen: Die Eagles und ihr Partner Pohl-Boskamp verlosen zwei Dauerkarten für die kommende Saison sowie Eagles-Fanartikel.

Tickets für das Spiel gibt es im Vorverkauf bei Vision in der oberen Feldschmiede, in der Central-Apotheke im Oelmühlengang sowie online auf www.ticketflair.de. Die Eagles weisen darauf hin, dass die Dauerkarten der regulären Saison keine Gültigkeit mehr haben, Ausnahme sind die Dauerkarten der Sponsoren. Einlass ab 18 Uhr.

 

 

 

 

"Kämpfen bis zum Schluss"

Stefan Flocken, gebürtiger Kellinghusener, ist der Teammanager der Eagles. Der Zahntechnikermeister spielte selbst Basketball auf eher niedrigem Niveau und arbeitet jetzt täglich für die Entwicklung der Eagles. Am Tag des Playoff-Rückspiels wird er 54 Jahre alt.

 

Das Playoff-Hinspiel in Elchingen ging mit 35 Punkten leider sehr deutlich verloren. War der Unterschied so immens, wie es das Ergebnis aussagt?

Der Unterschied war schon zu sehen. Die Elchinger waren an diesem Tag stärker als wir und das auf allen Positionen. Hinzu kamen mit der Nervosität dann noch Fehler unsererseits, und wir hatten auch in einigen Situationen nicht das notwendige Glück, das man in so einem Spiel eben auch braucht. Das Ergebnis hätte also nicht so deutlich ausfallen müssen.


Bis zum 20:14 hielt das Team gut mit, wodurch kam dann der Bruch im Spiel zustande?

Bis zur Halbzeit war noch kein klarer Bruch im Spiel zu erkennen. Selbst bei dem 15-Punkte-Rückstand zur Halbzeit waren immer noch Möglichkeiten da, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Der Bruch kam dann im 3. Viertel, wo der Abstand einfach zu groß wurde. Da wurden zu viele Fehler gemacht, die es uns dann unmöglich machten, nochmal heranzukommen. Wenn man dann 20, 25 und 30 Punkte hinten liegt, ist das Spiel fast gelaufen. Unserer Jungs haben aber trotzdem weiter gekämpft. Man hat nicht sehen können, dass sie total aufgegeben haben. Alles in allem war es eine Leistung, auf der wir aufbauen können, auch wenn das reine Ergebnis eher was anderes aussagt.


Wie bereitet sich das Team nun auf das Rückspiel vor
?

Genauso konzentriert wie auf das Hinspiel. Es werden Videos analysiert und es wird genauso hart weiter trainiert in dieser Woche. Wir wollen das Spiel gewinnen und werden dafür jede Chance nutzen, um am Dienstag nach Elchingen zu fahren. Das Hotel ist schon gebucht.

Was ist die Aufgabe des Teammanagers in dieser Woche?

Es unterscheidet sich meine Arbeit in keinerlei Weise zu der in den letzten Wochen. Taktische und sportliche Aspekte werden vom Trainerteam geklärt. Meine Aufgabe ist es dann, das ganze Drumherum zu organisieren, so dass die Spieler nur das Spiel absolvieren müssen. Sie können sich dann voll darauf konzentrieren, weil alles andere geregelt ist. Insofern unterscheiden sich die Vorbereitungen für die Spiele in den Playoffs nicht großartig zu denen in der regulären Saison.


Was fasziniert dich am Basketball am meisten?

Das kurzweilige und schnelle Spiel. Es sind selbst bei großen Spielunterschieden immer noch Überraschungen möglich. Selbst wenn ein Team mal 20 Punkte Rückstand hat, heißt es noch lange nicht, dass das Spiel auch verloren ist. Das Basketballspiel hat für jeden was zu bieten. Ob für den Laien, der sich einfach nur gerne das Spiel anschaut und die Stimmung mitnimmt, oder für den Fachmann, der spielerische Details erkennt und somit Diskussionsgrundstoff hat. Es macht auf jeden Fall Spaß, sich Spiele anzuschauen, und es begeistert auch immer mehr Menschen.

Wie bist du Teammanager der Eagles geworden?

Ich bin schon seit vielen Jahren mit dem Basketball verbunden. Zu der damaligen Zeit ergab es sich, dass sich Thomas Sindelar aus beruflichen Gründen etwas aus dem Geschäft zurückziehen wollte, und da wurde ich gefragt, ob ich bereit wäre, etwas Verantwortung zu übernehmen. Zu der Zeit war ich schon Kassenwart des Fördervereins Itzehoe Eagles im damaligen SC Itzehoe.

So eine Saison kostet auch für die Verantwortlichen viel Kraft. Wie sehr freut man sich dann auf das sich nähernde Saisonende?

Die Saison ist ja noch nicht beendet. Wir haben mindestens noch ein Spiel, vielleicht klappt es ja auch noch mit der nächsten Runde. Im Basketball ist bekanntlich viel möglich. Wenn dann die Spielzeit beendet ist, ist unsere Arbeit aber noch lange nicht vorbei. Es verschieben sich nur die Schwerpunkte. Es werden Gespräche mit Spielern geführt, es werden Verträge verlängert oder neu abgeschlossen. Der Haushalt muss für die kommende Spielzeit aufgestellt und Lizenzen müssen beantragt werden. Es ist also nicht weniger zu tun, sondern einfach nur andere Dinge, um die sich gekümmert werden muss.

Am Wochenende kommt Elchingen zum zweiten Spiel auf den Lehmwohld. Auf was können die sich hier gefasst machen?

Sie können sich auf eine volle Halle gefasst machen und auf ein konzentriert spielendes Team, das dieses Spiel unbedingt gewinnen will. Wir werden bis zur letzten Sekunde kämpfen, um auch die nächste Runde zu erreichen. Denn das sind wir unseren Fans und Zuschauern, die uns die gesamte Saison die Treue gehalten haben, schuldig. Egal wie das Spiel sich letztendlich entwickelt, wir werden auf jeden Fall versuchen, dem Publikum ein attraktives Spiel zu bieten.


Noch ein Wort an die Fans!

Es gab in der laufenden Saison Höhen und Tiefen. Wir haben Niederlagen einstecken müssen bei Spielen, wo wir dachten, man müsste gewinnen, und wir haben Spiele gewonnen, bei denen wir dachten, es würde nicht leicht, es uns aber dann leicht gemacht wurde. Aber der größte Lohn für mich und den Vorstand ist, dass trotz schwankender Leistungen unsere Halle immer voll ist und die Zuschauer zur Mannschaft stehen, egal, ob es gut oder schlecht läuft.

Vielen Dank, Stefan, und viel Erfolg nächstes Wochenende!

Let’s fly, Eagles!!

Keine Chance in Elchingen

Eine sehr gute Leistung hätten die Itzehoe Eagles gebraucht im ersten Playoff-Achtelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Statt dessen spielten sie über weite Strecken schwach und waren chancenlos bei den Scanplus Baskets Elchingen. Der Hauptrunden-Erste der Südgruppe der ProB bezwang den Achten aus dem Norden mühelos mit 99:64 (29:17, 21:18, 30:21, 19:8).

Einige Zahlen aus der Statistik sagen fast schon alles: 28 Ballverluste produzierten die Eagles, das reicht normalerweise für mehrere Spiele. 20 Offensivrebounds holte sich Elchingen gegen eines der reboundstärksten Teams der Liga und konnte 79 Mal auf den Korb werfen – bei den Eagles waren es nur 57 Würfe. Immer wieder konnten die Gastgeber die Fehler der Itzehoer zu einfachen Punkten nutzen, und das ging schon im ersten Viertel los. Teils gaben die Eagles den Ball noch in der eigenen Hälfte her – und nicht immer wurde dies durch die druckvolle Verteidigung der „Elche“ verursacht. Diese trafen zudem gut von außen und lagen nach dem vierten Dreier mit 26:14 in Führung. Die Itzehoer erspielten sich zu wenige gute Würfe, wenn sie denn zum Abschluss kamen. Zehn Ballverluste allein im ersten Viertel, das war happig.

Besser wurde es zunächst nicht, im Gegenteil: Elchingen zog bis auf 39:19 in der 13. Minute davon. Josh Wilcher initiierte mit einem Dreier eine bessere Phase der Eagles, die sieben Punkte in Folge erzielten. Mehr war drin gegen jetzt leicht strauchelnde Gastgeber, doch die Itzehoer nutzten ihre Chancen nicht, den Rückstand in den einstelligen Bereich zu drücken. Eine typische Szene dann beim Stand von 30:47: Mehrfach holten sich die Scanplus Baskets nach Fehlwürfen den Offensivrebound, schließlich hatten sie Einwurf bei nur noch vier Sekunden Angriffszeit. Sie brauchten nur eine davon und konnten völlig frei unter dem Korb der Eagles per Dunk abschließen. Ein weiteres Problem: Kaimyn Pruitt hatte einen sehr gebrauchten Abend erwischt und musste mit drei Fouls, aber schon sieben Ballverlusten in der ersten Hälfte auf die Bank. Mit einer etwas stabileren Schlussphase im zweiten Viertel kamen die Eagles immerhin noch auf 35:50 zur Halbzeit heran.

Alles hätte besser werden müssen für die Wende, das Gegenteil passierte. Die Eagles machten weiter Fehler, es fand sich niemand, der das Team mitreißen konnte. Elchingen lief fleißig Schnellangriffe und hatte Spaß am Spiel. Der Vorsprung wuchs und wuchs, schnell auf 20, im vierten Viertel dann auch auf 30 Punkte. Für die Itzehoer ging es nur noch darum, die Partie anständig zu Ende zu bringen.

In den ersten Minuten habe sein Team noch die Gelegenheit gehabt, sich zu etablieren und mitzuhalten, sagte Eagles-Coach Pat Elzie. Doch diese Chance wurde vergeben, danach habe das Unheil seinen Lauf genommen. Elchingen sei eine sehr gute Mannschaft mit ProA-Niveau, so Elzie. Dennoch: „Ich bin enttäuscht, wie wir uns präsentiert haben. Ich habe gedacht, wir seien bereit – anscheinend nicht.“ Letztlich habe sein Team den Gastgebern wenig entgegensetzen können und zu viele Fehler gemacht.

Alle Konzentration gilt jetzt dem kommenden Sonnabend, dafür müsse man das Spiel schnell aus dem Kopf bekommen, sagte der Eagles-Coach. Ein Sieg brächte den 1:1-Ausgleich in der Serie, die entscheidende Partie fände am Dienstag darauf in Elchingen statt.

Tickets für die Partie am Lehmwohld gibt es im Büro Jens Köhler (Itzehoer Versicherungen) am Marienburger Platz, bei Vision in der oberen Feldschmiede, in der Central-Apotheke im Oelmühlengang und online bei www.ticketflair.de. Wichtig für Dauerkarten-Inhaber: Diese galten nur für die reguläre Saison, Ausnahme sind die Sponsoren-Dauerkarten. Einlass ab 18 Uhr.

Eagles: Josh Wilcher (15, 3 Dreier, 7 Assists), Frederik Henningsen (14, 1 Dreier), Nelson Kahler (9, 6 Rebounds), Johannes Konradt (7), Lars Kröger (7, 3 Blocks), Kaimyn Pruitt (7, 1 Dreier), Daniel Boahene (3, 6 Rebounds), Fabio Galiano (2), Nick Tienarend, Joachim Feimann.