Faktisch abgestiegen
Die Hoffnung währte nur kurz: Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg in der 2. Basketball-Regionalliga wollte die zweite Mannschaft des Sport-Club Itzehoe nachlegen. Doch das Heimspiel ging die Lübecker Turnerschaft ging deutlich mit 59:88 verloren.
Coach Paul Larysz macht sich keine Illusionen: Auch wenn der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich wäre, war das eigentlich schon der Abstieg. Umso mehr gelte jetzt das Ziel, Erfahrung zu sammeln und besser zu werden.
Wie nötig das ist, zeigte sich gegen Lübeck. Eine schlagbare Mannschaft, aber dafür hätte alles passen müssen, stellte Larysz fest. Doch sein Team bestand fast zur Hälfte aus Jugendspielern – und für die sei es schade, dass es immer weniger Spieler „mit wenigstens ein bisschen Erfahrung“ gebe, an denen sie sich orientieren könnten. Denn nach den Abgängen schon vor der Saison ist die Verletztenliste immer länger geworden. Jammern zähle nicht, sagte Larysz, aber letztlich fehle ein gesamtes Team. Und wenn dann die letzten verbliebenen Leistungsträger nicht ihren besten Tag erwischen, „reicht es einfach nicht“.
Die Verteidigung gegen Lübeck war bis auf gelegentliche Unaufmerksamkeiten noch recht gut. Vorne aber fehlten die Ruhe und auch die Qualität, um am Gegner dran zu bleiben. „Wir haben keinen gefunden, der Verantwortung hätte übernehmen können“, so der Trainer. Nach dem 30:41 zur Halbzeit vergrößerte sich der Rückstand zunächst, dann hätten die Itzehoer noch einmal herankommen können. Doch als sie Freiwürfe in Serie vergaben, war das Spiel bald gelaufen. Jetzt bleiben zwei Ziele für die Saison: anständig verabschieden – und lernen.
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