Ein Viertel lang glänzend
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121:109 haben die Eagles gegen die BG 74 Göttingen gewonnen.
Mit der Offensive gewinnt man Spiele, mit der Defensive Meisterschaften – alte Basketballer-Weisheit. Einen Sahnetag in der Offensive reichte den Sport-Club Itzehoe Eagles, um in der 1. Basketball-Regionalliga die BG 74 Göttingen zu bezwingen. So viele Punkte gab es selten in 40 Minuten zu sehen: 121:109 bezwangen die Eagles den Gast aus Niedersachsen. Viertelergebnisse: 27:17, 32:24, 26:39, 36:29.
Was die Zuschauer am Lehmwohld erlebt hatten, fasste Eagles-Coach Paul Larysz in vier Worten zusammen: „Werbung für den Basketball!“ Im ersten Viertel lief die Verteidigung der Gastgeber noch am besten, was die Göttinger Punkteausbeute anging. Dennoch, die Niedersachsen hätten zu viel Platz gehabt, meinte Larysz. Bei den Itzehoern fehlten der erkrankte Johannes Weißbach und der verletzte Felix Jehnichen. So traten sie nur mit acht Spielern an und scheuten aus Angst vor Fouls vor zu engagierter Verteidigung zurück. Es reichte trotzdem, um das Spiel während der gesamten 40 Minuten im Griff zu behalten.
Denn es lief in der Offensive – weil der Ball so gut lief wie selten. Eine aussagekräftige Statistik: Am Ende hatten die Eagles 35 Assists zu Buche stehen, also Pässe, die zum Korberfolg führen. Göttingen kam auf 13. Dass auch die von Larysz immer wieder geforderte Leidenschaft vorhanden war, zeigt die Rebound-Statistik: 39:24 für die Gastgeber.
„Alle haben sich gut eingefügt“, lobte der Coach. Trotzdem müssen aus der guten Mannschaft einige hervorgehoben werden. Center Vilius Sumskis verdiente sich mit 29 Punkten und 10 Rebounds wieder einmal das Etikett „sein bestes Spiel“. Tyrone Lewis demonstrierte mehrfach seine überragende Sprungkraft, war überall, machte 27 Punkte, verteilte 11 Assists und klaute dem Gegner 9 Mal den Ball. Nur ein Steal mehr – und er hatte ihn eigentlich bei einer zu Unrecht als Foul bewerteten Aktion –, und Lewis hätte das seltene „Triple Double“ eingefahren: zweistellige Werte in drei Statistik-Kategorien. Schließlich Moritz Peiseler: Alle Freiheiten habe er bekommen, sagte Larysz. Der Flügelspieler nutzte das „Schusstraining“ mit sagenhaften neun erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen bei nur 14 Versuchen.
Insgesamt lag die Wurfquote der Eagles bei sehr starken 59 Prozent, doch auch die Gäste trafen mehr als die Hälfte ihrer Würfe. Nach dem 59:41 zur Pause hatten sie nichts mehr zu verlieren und legten im dritten Viertel richtig los. Die Eagles spielten zwar in der Verteidigung nicht mehr mit allerletztem Einsatz, dennoch waren es schwierige Würfe, die die Göttinger reihenweise versenkten. „39 Punkte ist natürlich eine Aussage“, kommentierte Larysz.
Nur noch 85:80 stand es vor dem letzten Abschnitt, doch Moritz Peiseler – wer sonst – per Dreier sorgte gleich für Ruhe. Schnell wuchs die Führung wieder. „Das Spiel war nicht gefährdet“, stellte Larysz fest. Sein Team habe die Zügel etwas schleifen lassen und sich in der zweiten Halbzeit nur noch auf die Offensive verlassen. Dort allerdings lief es beeindruckend gut – die Zuschauer hatten ihren Spaß.
SCI Eagles: Vilius Sumskis (29 Punkte, 10 Rebounds), Moritz Peiseler (27, 9 Dreier), Tyrone Lewis (27, 1 Dreier, 11 Assists, 9 Steals, 7 Rebounds), Tomas Milinskas (10, 8 Rebounds), Robert Daugs (10, 2 Dreier, 6 Assists), Florian Reiter (8), Andrej König (8), Thorben Haake (2, 8 Assists).
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Die SCI-Zweite tritt in der 2. Basketball-Regionalliga am Sonnabend um 20 Uhr beim MTV Bad Bevensen Lüneburg an. Nach wie vor sind die Verletzungssorgen riesig. Wenigstens scheint Dustin Völzer wieder mitwirken zu können, dafür entscheidet sich der Einsatz von Sven Gottschalk und Dimi Basylev nach Krankheit erst kurzfristig. Auch Christian Post wird in dieser Saison nicht mehr auflaufen. „Als erfahrenster Spieler ist er geradezu prädestiniert, dass er als Trainer auftritt“, sagt Paul Larysz. Der eigentliche Coach ist parallel beim Heimspiel der Eagles gegen Göttingen im Einsatz. „Erfahrung sammeln“, nennt er als Ziel für die Auswärtspartie. Und wenn ein Sieg herausspringe, weil das Team einen guten Tag habe, sei das umso besser.
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Elf Siege, zwei Niederlagen – damit stehen die Sport-Club Itzehoe Eagles in der 1. Basketball-Regionalliga auf dem dritten Platz. Der Blick geht weiter nach oben, doch dafür dürfen sich die Adler keinen Ausrutscher mehr leisten. Auch nicht Sonnabend um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die BG 74 Göttingen.
Beim 83:72-Hinspielsieg boten die Eagles gegen ein stark besetztes Göttinger Team eine sehr gute Leistung. Jetzt erwartet Coach Paul Larysz beim Gegner nicht den vollen Kader, da parallel die Bundesliga-Mannschaft der Niedersachsen spielt. „Das ist natürlich eine Schwächung“, sagt er, warnt aber dennoch vor dem „gut geführten“ Gast: „Die Göttinger haben genug Erfahrung und Qualität, um jedes Team ärgern und schlagen zu können.“ Das mussten gerade die Magdeburger erfahren: Der Tabellensiebte tankte mit dem Sieg Selbstvertrauen, schiebt aber in seiner eigenen Spielvorschau die Favoritenrolle ganz klar den Gastgebern aus Itzehoe zu.
Larysz nimmt sie an: „Jemanden in dieser Phase zu unterschätzen, wäre fatal. Wir sind unser größter Gegner jetzt.“ Jede der verbliebenen neun Partien sei ein Endspiel, Spielrhythmus und Form müssten auf dem höchsten Punkt bleiben. „Voll konzentriert, leidenschaftlich und mit Vollgas“ sollen die Eagles die Aufgabe Göttingen angehen.
Denn da war doch noch was: Im Vorjahr waren die Göttinger als überragendes Team der Liga das einzige, das am Lehmwohld gewinnen konnte. „Das haben wir nicht so gern“, sagt der Trainer. Die Voraussetzungen seien jetzt anders – „aber wir wollen uns dafür revanchieren“. Dabei hofft er auf viele Zuschauer für diese und die folgenden Begegnungen: In den nächsten Wochen werde es in Itzehoe Spiele auf höchstem Regionalliga-, eher schon Pro B-Niveau geben.
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Die Hoffnung währte nur kurz: Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg in der 2. Basketball-Regionalliga wollte die zweite Mannschaft des Sport-Club Itzehoe nachlegen. Doch das Heimspiel ging die Lübecker Turnerschaft ging deutlich mit 59:88 verloren.
Coach Paul Larysz macht sich keine Illusionen: Auch wenn der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich wäre, war das eigentlich schon der Abstieg. Umso mehr gelte jetzt das Ziel, Erfahrung zu sammeln und besser zu werden.
Wie nötig das ist, zeigte sich gegen Lübeck. Eine schlagbare Mannschaft, aber dafür hätte alles passen müssen, stellte Larysz fest. Doch sein Team bestand fast zur Hälfte aus Jugendspielern – und für die sei es schade, dass es immer weniger Spieler „mit wenigstens ein bisschen Erfahrung“ gebe, an denen sie sich orientieren könnten. Denn nach den Abgängen schon vor der Saison ist die Verletztenliste immer länger geworden. Jammern zähle nicht, sagte Larysz, aber letztlich fehle ein gesamtes Team. Und wenn dann die letzten verbliebenen Leistungsträger nicht ihren besten Tag erwischen, „reicht es einfach nicht“.
Die Verteidigung gegen Lübeck war bis auf gelegentliche Unaufmerksamkeiten noch recht gut. Vorne aber fehlten die Ruhe und auch die Qualität, um am Gegner dran zu bleiben. „Wir haben keinen gefunden, der Verantwortung hätte übernehmen können“, so der Trainer. Nach dem 30:41 zur Halbzeit vergrößerte sich der Rückstand zunächst, dann hätten die Itzehoer noch einmal herankommen können. Doch als sie Freiwürfe in Serie vergaben, war das Spiel bald gelaufen. Jetzt bleiben zwei Ziele für die Saison: anständig verabschieden – und lernen.
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Überlegen spielen und dann doch um den Sieg zittern – das kam nicht selten vor bei den Sport-Club Itzehoe Eagles. Nicht so in der Partie der 1. Basketball-Regionalliga beim EBC Rostock: Die Gäste nahmen durch ein sicheres 99:71 die Punkte mit und gewannen dabei alle Viertel: 23:19, 20:14, 23:20, 33:18. Continue Reading »
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